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mußt« er einiae Verdrießlichkeitenausstehen, bis er sich l6z6. zurrö.mischen Kirchen gewendet. Er kam1699. in die Academie der Wissen,schassen, und starb zu Paris, den19. Iun. 171s. Man hat von ihmOours äe Lkxmie; kdarmacopeeumverteile; 1'r. univertel <les Oro-xue8 limzile?; 1?r. äel'^nrimoine.Sie werden sämtlich hochgehalten.
Leninius, ( LävinuS) ein Doctorder Arzneykunst, gedohren 1505.zu Airickzee in Seeland, trieb dieArzneykunst mit Ruhm, trat abernach feiner Frauen Tod in geistli«chen Stand, und wurde Canonicuszu Zirickzee, wo er 1568- starb.Man hat einige Schriften von ihm,worunter eines den Titul führt: äeocculris nsruise miraculie. IVil»Helm Lemnius sein Sohn warauch ein geschickter Mann, undwurde bey König Erich in Schwe«den erster Leibarzt. Als dieser Prinzdes Throns entsetzt wurde, kostetees auch ihn das Leben.
Lemos, CTHomas von) ein beruhn«
ter spanischer Dominicanermönch,war zu Rivadavia in Gallicien umSJahr isso. aus einem vornehmenGeschlecht gebühren. Er verthei«digte die Lehr« der Thomisten vonder Gnade mit solchem Nachdruckgegen die Meynungen des Molina,daß er nebst dem Alvarez auf demGeneralcapitul des Ordens, so zuNeapel iLoo. gehalten worden,ausersehen wurde, nach Rom zugehen, und diese Lehren wider dieJesuiten zu vertheidigen. Er veran«laßte daselbst die berühmte Disputs«tionen, welche i» den Congreqalio.nen äe äuxiliis unter Clemens VIII.und Paul V. gehalten wurden ,und hatte den vornehmsten Antheildaran. Er erwarb sich solchenRuhm dadurch, daß ihm derKönig von Spanien ein Disthumanbot. Er schlug es aber aus, und
begnügte sich mit einer Pension. Erstarb zu Rom als vieljähriger Ge,neralconsultor den r;. Aug 16-9.im 84sten Jahr. Cr hat gegen dieMolinisten psnopliam Zratise in 4.Bänden und Hillm-ism ccmgrega-ricmis äe auxiIÜ8 gririX öcc ge»schrieben. Letztens ist zu Löwen1702. gedruckt worden.
Lenfant, (David) ein gelehrter undarbeitsamer Dominicanermönch, vonParis gebürtig, starb den rr.May>688. im 8ssten Jahr. Man hatvon ihm LlsmcoiäLiman /iuAuIIl-MLN 38 in r. Folianten; kidlia ^u-guckiniana, so alle Schrissstellenenthält, welche Augustin erklärt,und llickoire Zenerale äe rov8 Ics5 iecle 8 , wovon die beste Ausgabe dievon 1684. in 6. Duodezbänden ist.
Lenfant, (Jacob) ein berühmterreformirter Gottesgelehrter, geboh»ren den April 1661. zu Bazo>che im Bauce, wo sein Vater Psar«rcr war. Er studirte zu Saumurund Genf, und begab sich rLnz.nach Heidelberg, wo er Kaplan beyder verwittiblen Churfürstinnund Prediger an der französischenKirche ward. AIS 1688. franzöfi.sche Völker in die Pfalz einfielen,sahe er sich genöthigt, nach Berlinzu entweichen. Hier wurde er derKöniginn von Preussen CharlotteSophie Hofprediger, deS KönigSihres Sohns Kaplan, Oberconsi«storialrarh, Mitalied der Gesell,schaft äe propggznäa üäe in En»gclland, und Milglied der Academieder Wissenschaften zu Berlin. Erliebte die Gesellschaft, redete feinund einnehmend, und war von einersanften und friedfertigen Gemüths«art, darneben aber sehr arbeitsam.Er starb an der Gicht den 7. Aug.17-8. Seine vornehmsten Werkesind: I'Iäittoire äu doncile äeLon-ttsnce, wovon die beste AusgabeCcce; die