Band 
Zweyter Theil.
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die von 1717. in Quartbänden

ist; Ililloire äu Loncile äe IH5c,auch in r. Quartbändcn; le k>lou-VLrux lellsmenr, rraäuir en fran-^ois sur l origiunl grec svec äesnores lirerrles psr lVlrs, äe Leau-lobre er l^enfnnr. in r- Quartbän-den. Hilloireäs Is Inpeile scan-ne , rlree äe Ir Oillerrslion larineäe Er. Lpnnkeim, wovon mandie beste Ausgabe Herrn de Vig-noles 1720. in r. Theilen zu dan-ken hat. Diele Abhandlungen in derLibliorkeque ckoilie, in der H.e-xubli^ue äes Genres und in derLibliorlieyue Zermanic^ue. An derletzter» hatte Lenfant vielen Antheil.

Lenoncourt, (Robert von) ein be-rühmter Erzbischof zu Rheims auseinem der ältesten lothringischen Häu-ser , salbet« König Franz I. undstarb im Geruch der Heiligkeit den-s. Sept. is)i. Robert vonLenonconrt, sein Neffe/ wardBischof zu ChalonS in Champagne/hierauf zu Metz, und trug vieles da-zu bey, daß diese Stadt 1552. infranzösische Hände kam. Paul M.hatte ihn schon 15; 8. zum Cardinalgemacht. Er wurde ferner Erzbi-schof zu Embrun, zu ArleS rc. undstarb zu la Charilö an der Loire den4. Febr. 1561. Philipp vonLenonconrt/ sein Neffe, wardauch Cardinal und Erzbischof zuRheims, stand bey Heinrich II l.Heinrich IV. und SixtuS in gros-sem Ansehen, und starb zu Rom deni;. Dec. Ify'. im Sssten Jahr.

Lenrulus, ein berühmter römischerRathsherr, aus einer alten römi-schen Familie, welche der Republikviele Bürgermeister und andere gros-se Männer gegeben hat, trat in dieVerschwöhrung dcs Catilina, undwurde im Gefängniß hingerichtet.

kemulus, (Scipio) ein refvrmirterGeistlicher, von Neapel gebürtig,verließ hie katholische Kirche, und

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gieag in Graubündten, wo er dieVertheidigung eines E icts auf sichnahm, welches die Graubündteris7o. wieder die Srctiern bekanntmachten. Man hat auch eine ita-liänische Grammatik von ihm.

Leo I. mit dem Beynahmen der Hei-tere oder der Grosse, Kayser inOrient, war aus Ldränier, gebür-tig, und gelangte nach dem Mar-cianus durch das Ansehen des Pa-tricias Aspar den 7. Feör. 457- zurkayserlichen Würbe Der PatriarchAnatolius krönetc ihn, und er warder erste Kayser der die Krone ausder Hand eines Bischofs empfieng^Leo zeigte vielen Eifer vor der recht-gläubige Kirche, und gab die Kir-chenversammlung zu ChalcedonVollmacht gegen die Eutychianer,worüber ihm der P. Leo und diemorgenländische Bischöffe grosse Lob-sprüche ertheilten. Er schloß mitdem gothischen Feldherrn Valamer461. Frieden, entriß die Eudoxiaaus Genserichs Hänven, und be-kriegte 467. die Vamdalenz alleindieser Krieg lief wegen der Untreuedes BafiliscuS unglücklich ab. Ertödtete 471. den Aspar nebst seinemSohn Ardaburus, und starb selberden 26. Jan. 474. Sein EnkelLeo der Jüngere war sein Nach-folger.

Leo der Jüngere, des Zeno undder Anatme, Leo des ersten Toch-ter, Sohn, war nur 6. Jahr alt,als er 474. seinem Großvater inder Regierung folgte. Allein seinVater Zeno führte anfangs die Re-gierung im Nahmen des Sohns,ließ sich darauf im Febr. besagtenJahrs selber zum Kayser erklären,und der junge Leo starb im Novem-ber darauf, worauf Zeno allein imBesitz des Kayserthums war.

Leo der Isaurier, Kayser in O-rient, von unbekannter Herkunft,folgte de« 2 s. Merz 71?. auf Theo.

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