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kam zu seinem Antheil einen Theilvon Jllyrien nebst Schatten, undsollte auch noch Italien haben, des«sen sich Maxeutius bemächtigt halte;er verband sich aber mit Constantin,überließ diesem die Eroberung Ita-liens, und hob im Jahr ;-r. umKonstantins willen die Verfolgungder Christen auf. Hieraus gieng erauf den Maximinus los, und erföch-te den letzten April ; >einen voll-kommenen Sieg über ihn. Maxi-minus starb drey Monat hernachaus Verzweiflung oder am Gift,und überließ dem Licinius den gan-zen Orient. Er machte hierausnoch weitläuftigere Entwürfe, undvermochte den Bafsianus, welchenConstantin zum Cäsar gemacht hat-te, sich zu empören. NachdemBafsianus davor gestraft war, flüch-tete sich sein Bruder SiniciuszumLicinius, und ward sehr wohl vonihm aufgenommen. Diese Auffüh-rung brachte den Constantin auf,daß er mit einem zahlreichen Heerwider den Licinius zog, und ihn inzwey Treffen besiegte. Sie mach-ten hierauf Friede. Im Jahr; r y.erneuerte Licinius die Verfolgungder Christen, und erklärte im Jahrunter mancherley VorwandConstantin den Krieg. Nachdemer aber zerschiedene Treffen verlob-ren, und sich in Nicomedien aufsäusserste gebracht sahe, warf er sichConstantin zu Füssen, der ihn auch,aus Vorbitte seiner Schwester Con-stantia, welche Licinius im Jahr)>?. geheyrathet hatte, zu Gnadenannahm, ihn dem Kayscrthum ent-sagen ließ, und ihm Thefsalonich zuseinem Aufenthalt anwies. AIs eraber nachgehends erfuhr, daß Lici-»ius sich durch Hülfe der Barbaren,mit welchen er heimlich bandelte,wieder erheben wollte, ließ er ihnim Jahr;-4- umbringen. SeinSohn Licinius wurde auch bald
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hernach auf Constantins Befehl hin-gerichtet, daß also dieser allein Herrvom ganzen Reich blieb. LiciniuSwar einer der grausamsten Verfol-ger der Christen. Er machte sichdurch seinen Geitz, durch seine Wol-lust, und durch seine Feindschaft ge- ^gen die Gelehrten verhaßt. Er ver-folgte diese, weil er selber ein Igno-rant war, und ließ viele Philoso-phen hinrichten, bloß weil sie sich !auf die Weltweisheit legten, und !hieß sie : Vcnenum er pelle« jxublicrm. f
Liebaut, (Johann ) ein Arzt desXVI. Jahrhunderts, von Dijon ge-bürtig, von dem man Schriften: !6e Ornaku mulierum und -le mor- ,bis mulierum hat. Er arbeiteteauch an dem berühmten Werk vomAckerbau , so den Titel fuhrt: lr 'Saison rultigue. Er hatte dieNicoläa, Carls StephanuS Tochter,zur Ehe, welcher der Hauptverfasserdes besagten Werks ist. Liebautstarb zu Paris den -i. Junii1596.
Liebe, (Christian Sigismund ) ein >Philologus, gebohren zu Frauen-stein in Meisten den 26. Jul- 1687. ^that eine Reise durch Holland, En-gelland und Frankreich, und starbals Herzoglich Gothaischer Münz-cabinetsecretär den 7. Apr. i7?6.Seine Schriften sind: 6mlis wu-maris; 6e dlumo I.uclovici XII.inlcripro: kerclam Lab^Ionis no-men etc.
Liebknecht, (Johann Georg) einberühmter Mathematicus und Theo-logus, gebohren zu Wasungen den2;. Apr. 1679. lehrte von 1707.die Mathematick, und von 172,. dieGottesgelahrheit zu Giessen, warder königlichen Gesellschaften zu Lan-den und zu Berlin, desaleichen derkayserlichen ^caäemie dlarur. Ou-