Band 
Zweyter Theil.
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Preussen, studirte zu Königsberg,reisete hierauf durch Deutschlandund Holland, und ward nach sei-ner Rückkunft >7»;. zweyter Jn-spector der Alumnorum zu ljiönrgs-berg, hernach Subbibliothekar beyder Stadt, ferner Diaconus, undstarb den r;. Jan. ryso. Er warein Mitglied der Academie der Wis-senschaften zu Berlin, desgleichenein Mitglied und Professor Hono-rarius der kayserlichen Gesellschaftzu Petersburg. Er hat vieles ge-schrieben , das vornehmste ist: 8 e-leKa IMoricr er lirersrir , in zweyBünden; äe diackisvellifmo lire-rsrio 5 äe perverliz gnorunärm inrepudlicr lirersri» inelsiescenälnrridus; ^lZnorstiones in LcrrrviiInrrocluctionem in norirism rei >i-reraiiL; Lorulücs ecclcsirtti

Limborch, ( Philipp von ) ein re«monstrantischer Gottesgelehrter, warju Amsterdam den ry. Juv. > 6 ;r.aus einer guten Familie gebühren.Er war des Stephan CurcelläusSchüler, und erlangte in den Re«ligionsstreitigkeiten grosse Geschick«lichkeit. Als er eLsf. zu Hartemgepredigt, verlangte man ihn nachAlcmanre zum Prediger der remon«strantischen Gemeinde; allein Lim-borch schlug es aus, um seine Stu-dien mit mehr Freyheit fortsetzen jukönnen. Im Jahr i 6 s/. ward erPrediger zu Gouda und jehea Jahrehernach ju Amsterdam. In ebendiesem Jahr erhielt er auch einetheologische Profession, deren erbis an seinen Tod mit Ruhm vorge-standen. Er starb den letzten April17 >-. Seine vornehmste Schriften

ca, civilia, lirersria; BiblischerArchivarius und viele andere.Sein gelehrter Sohn Theodor.Christ Liliertthal hat sich durchseine gute Sache der göttlichenVffenbahrung, wovon schon derneunte Theil im Druck erschienenist, bisher grossen Ruhm erwor-ben.

Liliusi s. Gigli.

Lilly, (Wilhelm) ein berühmterenglischer Astrologus, von dem maneine Schrift unterm Titel: Klerlinus ^nglicsnus junior, nnd andereWerke hat. Er starb iLsi. Manmuß ihn nicht mit einem andcrnWilhelm Lilly, von Odehamin Hampshire gebürtig, vermengen,der eine Reise ins gelobte Land undnach Italien gethan, und nach sei-ner Rückkunft die Trammatick,Rhetorick und Poesie zu Londen ge-lehrt hat. Er war der erste Schul-rector bey St-Paul zu Londen, wel-che Schule Colles gestiftet, und starb

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sind: Oollario 6 e veiirrts

religionis ckriliianse cum emäirojuäseo , in 4 . Der Jude , mitwelchem Limborch diese Unterredunggehalten , war Jsaac Orobio vonSevilien. Ibeologia cliriMans,nach dem remonstrantischen Lehrbe-grif; I-Moria Inguistrionis kispa-nics-, elc. Limborch gab auchdes Episcopiusl, seiner GroßmutterBruders, Schriften heraus; er hat-te selber auch von seinen hinterlasse-nen Schriften geerbt.

Limnaus, (Johann) ein berühm-ter dem scher Rechtsgelehrter, gebüh-ren den y. Januar. >s-r. zu Jena,wo sein Vater die Mathematick ge-lehret, machte, nach vollendetenStudien, mit zerschiedenen jungenHerren etliche Reisen, dabey er fastalle Höfe von Europa kennen lernte.Endlich machte ihn Marggraf Al-brecht von Brandenburg, den ernach Frankreich begleitet hatte, imJahr > 6 ;-. zu seinem Kämmererund Geheimbden Rath. LimnäuSstarb iu dieses Bedienungen im Jahr

166).