Band 
Zweyter Theil.
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den ro. Äugust. 1660. Er bat vie-les geschrieben. DaS vornehmstedavon ist in 8. grossen Foliamten zu-fammengedruckt worden, s» man-cherley theologische Werke enthal-ten. Man schäjt vorzüglich denTractat: «te koeimentir , welcherzu Lyon i6;8. »644. und inFolio gedruckt worden. Der Cardi-nal von kugo brachte in seinen philo-sophischen Werken daS System vonden aufgeblasenen Punktenwieder aus/ um den Schwürigkei«ten zu entgehen, die man gegen dieTbeilbarkeit der Materie inS unend-liche und gegen die mathematischenPuncte macht. Man muß ihn nichtmit Franz von Lugo, seinemältern Bruder, vermengen, deri Loo. rin Jesuite ward, und den 17-September i6sr. starb. Dieserwurde nicht Cardinal. Man hatauch einige theologische Werke »onihm.

Er leistete Heinrich IV. wahrenderReligionsunruhen wichtige Dienste,und erleichterte mit Gefahr seines Le-bens den Einzug dieses Prinzen iuPariS, so den -r. Merz ge-schah. Heinrich IV. gab ihm zurBelohnung eine PräsidentensLlle beyder Rechnungskammer, die er seinet-wegen neu errichtete.

Luitprand, ein berühmter König

der Lombarden, folgte im I. 71;.

Luillier, ( Johann ) Bischof zuMeaux und Provisor der Sorbonne,war gebühren zu PariS umS Jahr14-4. auS einer alten adelichen Fa-milie dieser Stadt, die viele ver-diente Männer hervorgebracht. SeinVater Johann Luillier, Generalad-vocat beym Parlament war den rr.Febr. 1468. gestorben. Er wurde1447. Rektor der Universität, eini-ge Zeit hernach Doctor und Profes-sor der GotteSgelahrheit, ferner Ca-'tionicus und Dechant der Kirche,1469. Provisor der Sorbonne, und14«r. Bischof zu Meaux. Er warauch Ludwig« XI. Beichtvater, undtrug vieles zur Beylegunq des KriegSvor das gemeine Beste bey.Er starb ven n. September i soo.Johann Luillier, Herr von Or-Ville und IVlairrs äes Lomptes , auSeben dieser Familie, wurde 159-.zum Prevol der Kaufleute gewählt.

auf seinen Vater Ansprand. Erwar allzeit ein guter Freund von ,Carl Mattel; er überwand den Her-zog Thrasimund von Spoleto, und -starb im Jahr 74 z. ;

Luitprand, ein berühmter Schrift-steller des X. Jahrhunderts, warSubdiaeonus zu Pavia und endlichBischof zu Cremona. Er reisetezweymal als Abgesandter nach Con-stantinopel. DaS erstemal im Jahr948. im Nahmen Berengarius II.KönigS in Italien, dessen Secretärer war, mit dem er aber nach seinerRückkunft zerfiel; und das andere-mal im Jahr 968. im Nahmen deSKayserS Otto. Die beste Ausgabevon Luitprands Werken ist die vonAntwerpen 1640. in Folio. Di«Schreibart ist hart, eng zusammen-gefaßt und sehr heftig. DaS Buch r6 e Vitis Komsnorum komiücumUnd das Lkronicon 6 otkicum , dieman ihm zuschreibt, sind nicht vonihm.

LuUi, ( Johann Bapt.) der berühm-teste und vortreflichsteMusicus, der,seit die Wissenschaften wieder emporgekommen, in Europa gesehen wor-den, war von Florenz gebürtig.Er wurde noch sehr jung von einerStanbesperson mit nach Frankreichgenommen, wo er die Kunst auf demViolon zu spielen zu ihrer Vollkom-menheit gebracht. Er zog die Be-

wuride-