Band 
Erster Theil
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das Andere Buch.

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Gott dem Vater verheissene ewige Leben haben soll, der enpsimgl vondem Herren Christo die Salbung/ das ist: den H. Geist, er nimmtdurch dessen Erleuchtung an, was Gott durch die heiligen Apostel zu ih-rer Zeit mündlich, und der Nachwelt zum besten schriftlich gevffenbarethat, und diese Salbung bleibet in ihnen / und würcket in ihnen sokräftig, daß sie bey dem bleiben, so die Christliche Kttch von Anfanggehört hat,daß sie alle Lehren bewahren,ob sie mir jenem übereinkomme,dasjenige verwerfen, so darvo« abweichet, und bey sich selbst die Rech-nung machen,so man etwas anderS glauben müßte, muffe es darum ge-schehen, daß die Lehr der Apostle« unvollkommen, oder darum, daß fiefalsch oder doch ungewiß wäre. Aber sie wissen ,daß diese L- hr ä so voll-kommen gewesen,daß die Apostel ihren Znhöreren Müssen köritienrIhrwisset alles/ 1 . )ob. 2 : 20 . und ihr habet nicht vonnörhen / daßman euch lehre. 8. Daß sie weder falsch noch ungewiß, sondern wahr-hafft uud ohne Lügen gewesen. Daher die Haupt Maximen des er-sten KirchemAlterS diese gewesen : 16 verius quoö priu8,,6 prius guoäsbinirio. ab initio c^uoci ab ^poiiolis ()?). Und: ln nuraveric

Lc vacillaverit veritas, a6 originem 6omimcam Lc ^postolicam rever-

ramur(-). „Das älteste scye das wahrhafteste, dasjenige aber seye„wahrhaft, welches von Anfang gewesen, von Anfang seye dasjenige„gewesen,so von den Apostlen herrühret. Wann aber die Wahrheit„sich verlieren wolle, so müsse man sich zu diesem Ursprung verfügen.

Was muß man dann urtheilen von denen, welche sich mit dem, das vonAnfang gehört worden, nicht vertrügen, und weder dabey bleiben, nochsich wtderum dahin verleiten lassen ? Nach dem Ausspruch S. Jo-hanniS, hangen solche an dem Antichrists.

!X. Diesen Streich auszuweichen,saget Wilhelm Gotthardge, Nichtigetvesener Chorherr und Cuttorzn Svlothurn, und P. Lang, sie glauben «ussiuch,auch was die Tbebeer geglaubt. „Daß aber die Thebeer vieler Sachen, k"rdi und„die man inRöm.Kirch glaubt, nicht gedacht, komme nicht her, daß sie xanam.„nichts darvon gewüßt. Wann einer beweise daß Jerusalem vor alten ä.Die Pa-„Zeiten gestanden, folge darum nicht, daß Rom nicht auch ein Stadtx'st'sche„stye.Und nenne sich Christus etwann einen Sohn des Menschen,dochM^Ä*„seye nicht seineMcvnung gewesen,daß er nicht auch wahrer Gott seye. geschloffen.Also bereden sich diese Leute daß auch die A tieul,welche die Thebeer ge-glaubt,urdderentdalben wir ihre Bekaodtm ß haben, neben den Irr-thümern dcr Röm.Ktrchen bestehen könten.T aß die Tbebeer gelehret,man soll Gott allein anbetten, hindere nicht, daß sie r.icht auch vermah-

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(/) LercuU. aöv. d-Iarcion. lib. 4. c. 5. (r) L/xr. aö kowpon. 74-