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Helvetischer Kirchen-Geschichten
netdieH.Jungftau anzurüffen,re. Aber wir sage - sechs sönne eben
fo vielSprüche anziehen können,so das Lesen derselbigen dem weiblichenGefchlechtwäre verbotten gewesen, undmw keine Dolmetschungen inder bekandten Sprach hätte haben dörffen?Wte kan der die heiligen Ab-gestorbnen anbätten,der darum allein Gott anrüstet,weil er der Schö-pfer,und allwissend,rc. ist ? Der die Seligkeit allein in Christo sucht,alleGnad allein von Gott erwartet,alle gute Bewegungen der Würckungdes H.Geists zuschreibt,der sagt ab allen menschlichenVerdtensten allenGenugthüungen durchWahlfahrten re.allen natürlichenKräfften seinesWillens zum guten. Wann heut zu Tag die Ehr, welche der Kirch zuJerusalem im Anfang des N.Teftaments widerfahren,gerühmet wird,ft vergessen die Papisten nicht, die vermeynteu Vorzüge derRöm Kirchauszustreichk. Nun lehret die Legend von S.Felix,daß erbte H.Schriffthoch gehalten. Aber sagt sie auch, daß sie sich aufdie iraäirion berüfft?Hatten die Thebeer von gemahleten oder materialischen Crucifixen',Bilderen, Heiligthümeren und derselbigen Verehrungen von der Oh-renbetcht, re. etwas gewüßt,so hätten sie derselbigen ohneZveifelMel-dung gethan,hätten sie dieselbigen fürnothwendig gehalten, so hätten siedie Leute vermahnet selbige zu brauchen. Weilen wir nun nicht lesen-daß sie dieser Dingen gedacht,so Messen wir, daß sie nichts darvon ge-Wußt.Aus dem Ubersiuß des Hertzens redet derMund.Wären die nichtuntreue und schlechte Evangelische Prediger gewesen, welche dieDingedie heut zu Tag fiirsotteffliche Mittel des Heils gehalten werden, nichtangezeiget und übergeben hätten, loste je eine gleiche Meynungdarvongehabt wie die heutigcnPapisten?Die Päbstischcn LmiLrü predigen inIndien nicht nur von Christo und von einem Gott,sondern vermahnenauch daß man die H.Jungfrau i^ariam,>AN3rium t.ojolsm, Lco. tzereh-ve;und stecken nicht alleBücher der Papisten voll von dem Fegfeuer,deuScelmessen? rc. Hätten die H.H. Thebeer weniger gethan, so sie etwasaufdicsen Sachen gehalten hätten ? Aber was bedarf es viel Wott?Er-kennen doch die Papigen selbst,daß dieDinge welche sie bey nahem fürdie fürnehmsten Stück der Gottesdiensts halten, etliche hundert Jahr«ach Christi Geburtunbekandt gewesen (>)? Daß sie mit Nahmen inder Helvetischen Kirche Anfangs nicht üblich gewesen , und erst langnach der Tbebeeren Tod aufkommen seyen,wird,durch die Gnade Gots.tes dem Leser in folgenden Bücheren dieses Wercks erwiesen werden.
x.. Doch
Vis. Viaäic.me,5 Wltlanöprrd. i. c. rz. ir. lZ.