Band 
Erster Theil
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U6O Helvetischer Kirchen-Geschichten._

Ort einen stärckecen Rucken gehabt, deß wegen dieChristl- Religion ansolchen Orten späther als an anderen können eingeführt werderuGutl-limanntts (g) vermeynet,es seyen die HelvetischeGemeinden durchCon-stantinum den Grossen selbst,in die heutigeBischthümer abgetheilt wor-de.Aber dasChristenthumwar damals inHelvetia noch viel zu schwach.Muß hiemit die Anrichtung dieserBischthümeren denNachfahren Con-ßantini zugemessen werden.Vran will die Kirch zu Genfhabe schon imz und 4.Jahrhundert solche Bischöff gehabt, deren der erste Dtogenusgeheiffen.Solte dieser Diogenus derjenige gewesen seyn, welcher aufdem Concilio zu Algar unterschrieben (welches doch nicht bescbeintwerden kan) so folgere mehr nicht, als daß e. z8r das Bischthumangehebt gewesen. NachBruschu(r) MeynungwarderersteMndt-sche Bischvss Paternus; und nach Mureri (s) Bericht,Protasius der l.Lausanntsche,beyde sollen unter Cloooveo lsi.im 6. Jahrhundert gelebthaben Aber jenes rst falsch,und dieses ungewiß. Sihe so i. und s 17.

Hclveüsche XI. Die Helvetische Bischthümer liegen unter ungleichen Ertz-Bischöffen Solches kommt daher,Kayfer Augustus hat das Römi-sche über mehr als z 22. Völcker herrschende (r) Reich, in n. Adria-vus in i;. Dioelettanus in 14. Provintzen abgetheilt, ausweichenConstantinus der Grosse, (worzu unter Antonino,sonderlich von Dio-kletians (u) der Grund gelegt worden) zween Haupt-Theil gemachet,einer wurde das Orientalische, der andere das Oceidentalische Reichgenennet. Jedes dieser Reichen begriffe 7. Provintzen, und hattezween ?rXfeÄo8 oder Statthalter. Die Provintzen des Occioen-talischen Reichs waren Komsna, lraüca, Ullrica , -rfricsna, Oallica,^ispamcz, öricannica : die Römische wurde in lo.dle Italiänische in7. die Gallische Anfangs in 4 endlich in 17. mindere Provintzen zer-theilt, welche 17. alle, eine Zeitlang unter einem einigen Aufs her wa-ren. Die wecken Helvetischen Bischthümer lagen in Gallia, mitRahmen in der Provintz, welche (x) s.UA<Zunenii8 (Quinta, und 8e^uano-rum jVlLxima.bißweilen OermamL lerria genennet worden,deßwegenanfänglich das Bischthum Wtndisch,Basel und Aventicum;unter demLionifchen. Genf aber und Sitten, welches in der NarbonensischenGallia las, unter dem Viennischen; Chur war in den ItaliänischenProvintzen,deßwegen es unter dem Mayländischen Ertz-Bischthum ge-wesen seyn soll. Nachdem aber die Bischöffl. Städte unterschiedlichenProvintzien einverleibet wäre,so sind auch die Bischöffe unter ungleiche

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