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Helvetischer Kirchen-Geschichten
stn?
Gedichtvon demHeilig-tbum deSCreutzes
Limmath flösset. Vorüber ltgt der Rbetieren Landmarch, das Gastetgenannt (Latträ kkserics) flösset auch an die Limmath.
N. E. G. Den Vortrab dessen, daß sich in den Helvetischen Bischthümerenbegeben, machet bey Bueeltno und Langio der grosse ConstantinuSstaminus selbst. Siesagen,alsdieserKayser ä.zir. einCreutzam Himmel ge-rn Costantzsehenchabe er vielleicht wollen daß die Stadt Costantzetn Creutz in ihreine Kirch Wappen setze (l.) um L.Z IS. habe sich dessen Frau Mutter,Kayse-bauen las- rin Helena in gedachter Stadt aufgehalten. Daß Constantinus da-selbst einige Kirchen solle gebanen haben, ist oben angedeutet worden.Nachdem Helena auf Golgotha deS Herren Christi Creutz gefunden(K), ftye ein Theil dessen, durch einen Kriegs-Knecht nach Arras ge-bracht worden. Weilen man an dessen Fürgebengezweiflet, habe er(aus Begehrens selbigen einem wilden Ochsen aufgelegt. Mit diesemChristU Hetligthumseye der Ochs sanstmüthig Tag und Nacht fortgegangen,Wollhau- W nach Wolhausemallwo das Land Entlibuch seinen Anfang gewin-srn. net. Nachdem er daselbst 24. Stund geruhet, feye er auf den BergWittenbach (ligt in der zweyten Entlibuchifchen Pfarrey-Haßle) alsaufeinen anderen Calvari-Berg fortmarschieret (I): allwo er diesenParticuldes H. CreutzeS neben einer Dannen von sich gelegt. Umwelches und mehrers (so bey P. Lang zulestn ist) schone, e. zzo.Kundfchafft an diesen Ort kommen feye. Aber wer diesen ErzehlungenGlauben zustellen will, muß in den Sachen der ersten Christen gantzungeübt seyn. Wegen Erbauung der Stadt Costantz und selbiger Kir-chen,sihe droben§. 6 .DassCsstantzzu Constantint^.Zeitenein Creutzin ihr Wappen gemahlet,die ersteStadt gewesen siye.die solches gethan
(m) ,und der angedeutete vermeynte Creutz Particul,auferzeblte Weift
Ob das ins Land kommen,ist eine Unmöglichkeit. Zwar haben die Christen zuCrrutzzch Tertulliani (n) Zeiten, der 216. noch gelebt, mit dem Finger ü-
chcn bev, berthre Stirn ein Creutz gemachet. den Heyden/welcheihnen schimpf-Cdristen llch verwiesen,daß sie an eine« schwächlich gecreutzigten Heylavd glau-üblich "c-- bemmzeigen daß sie sich des Creutzes Christi nicht beschämen (0). AberWesen? man kau nicht darthuuchaß sie bey den öffentlichen GotteSdienstitcheu
Übungen, solches Zeichnen der Stirnen um ä. o 400. gebraucht Ha-bens?^ Hingegen ist gewiss daß sie zu Tertulliani, und etwas ZeitShernach,dem Creutz die Ehr der Anbattung nicht dewiesen (<;).- und daß
die
(i) »>L.O»nK,vträ..zr».y.«cLanx. 1". '.P.sZr. l>. st) l-rnZ.GkUNdr.'r.I.x. 75 r. (l) Viö.l.,nZ.,, 876.^. Hz. von sbümües nu°zr. (m) SuccI. Lonü. p. I.
(n) äs Loron. c. Z ( 0 ) ^uxuü. cls verb. 8erm. S. (p) Lrrroq. ttiü. Lu-cksr. p. 88. O»II. Lultib. l.il>. i.cxp» >z. st) 'sercull. Paolos, r. >6,Mour. keUx. k- m. 89. a» kia Vinäic, Lblivtk. 1 .1. x. Z9.
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