Band 
Erster Theil
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i66 Helvetischer Krchen-Geschichten

an einem Nachmittag (andere erzehlen die Gefchicht mit anderen (x),,2. Umständen,) er sehe neben der Sonnen einen hellen Schein, der sich ei-einCreutz nem Creutz gleiche, mit beygefügter Erinnernng : V.'««, durch

an dem diesen wirst du überwinden. So daß thme keine eigentliche Creutz-gestalt erschienen,sondern ^«^^8 -r« ? -a ^). yje

gejkven . ^^en ^ste in einander gezogene Buchstaben des Nahmens Christi /und ist ihme der Sieg nicht im Creutz sondern im gecreutzigten Herrenverheiffen and gegeben worden. Alsobald liesse ConstantinusetneM-bildung dessen so er gesehen, ins Hauptpanner fetzen, und stellete dasCreutzzeichenzu Consiantmopelvor seinemPallast und in sein Z mmer:und zu Rom auf den öffentlichen Marckt. Dessen Excmpel folgerenMißbrauch hernach andere, liessen Creutz machen aus Holtz und anderer Materie,des Creu- Bey abergläubigen Leuten möchte bald hernach die Verehrung destzrs. Creutzes einen Anfang gewonnen haben,deßwegen der abtrünntgeKay-

ser Jultanus (um V; 6 o.) den Christen verwiesen. Ihr bärcer das^oly des Creutzes an/als die ihr die Stirnen mir dem Creuy be-zeichnet/ und es über euere Haußthüren mahlet. Aber CyktllUs(2) hat ihm das,daß die Christen das Creutz anbatten, widersprochen,und hat man dem überhand nehmenden Mißbrauch mitbin zu wider-stehen müssen. Allermassen Kayser Theodosius und Valentinianus(a) 4^7. verbotten,man solle die Creutzzetchen aufdie Erden (we-

der in Marmor noch andere Stein) weder hauen noch mahlen.

Obwolen die Verehrungen deren Dingen die nicht Gott sind,beyden Christen zu Constantmi des Grossen Zeiten keinenPlatz gefunden,sohat doch hingegen die Anbättung und Verehrung des wahren Gottes,bey ihnen Anstoß gelitten,durch die Irrthum Artt und PhotinszweyerVerlciugneren der wahren ewigen Gottheit Christi. DeS Arii Anhän-ger, bereiteten sich aus durch das gantze Röm. Reich, und wurden soAriane'r mächtig und frech, daß sie (neben vielen anderen Bifchöffen) Va'en-»ertmben ttnum einen Bifchoffzu Paffau vertrieben, welcher sich in Rhetienbe-Valenli. geben,daselbst gelehrt und viel Leute bekehrt haben soll (b).

E- Dem Phottno schreibt mawseye angehänget Euphratas,BischoffSb man zu Cölln am Rhein. Deßwegen daselbst ein Concilium gehalten wor-wider den den seye, deme beygewohnet habe, Jastintanus ksuncorum Lpisco-Euphra. PU8, der Rauracheren Bischoff, der seine Wohnung gehabt habe zutarn/zu

(x) Viä. <^l3riss.8uicett IketLur.Lccleg voce-Nrxot, ()>) k.useb.Vlc.Lonit,c.r8. Zl.ttoltmx. UiK. Lccles.'rom.i. p.,6o. k^sek. äe laÜANlb. c. r. u. io.O) L.ib. S.söv./ulisn.(») L-Iliäem I.egem/»ülnisau! inseruir Loäic» l.ib. I.LuceUn. »ä cit.