Band 
Erster Theil
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_ Drittes Buch. _-7?

ttnt Bekandterchat L.Bücher von deffelbigen Leben geschrieben,und ihn ^ ^ ^herrlich auSgestrichen, Gennadius aber strafft an Sulpttio, viüum lo- 'czuL^icans.er seye zu schwätzhaffcig gewesen,und Sulpitius selbst O)bezeuget,daß als MarttnuS durch das gemeine Volck zum Btschthumerwehlet worden,haben etliche anwesendeBisthöffund andere,dieWahllang nicht wollen gelten lassen/sagende: conremribilem esse perionam,

inciignum Lpilcopum-vulru cleformem.velle (oräiäum-crine äekormsm»er seye eine schlechte persohn,ntchcwerrh daß er Bischofsseye/häßlich von Angesicht/ in Aleideren und Maaren. Er hat abernach Sulpitii Zeugnüß, wider das Heydenthum sehr geeiferet, als beydessen Leben die meisten so in Gallia und anderstwo in Dörffern gewoh-ner, Heyden gewesen, deßwegk die Heyden inSgemetn paZani. die Dorf- ^^ ^leut benamset (c) worden. Aber mit seinem Eifer Wider den Unglauben grossesAn,dieser Leuten (Herr Voenu8(ci) will beweisen daß dieser Eifer mit Un- sehen kom»verstand begleitet gewesen) habe er sich einen so grossen Nahmen gema. men?chet, ur ab eju8 rraniiru clies anni numsrari fuennr, dgß die Jahk V0Ndessen Tod an (gleichwie heut zu Tag von der Geburt Christi) gezehktworden. Gewiß ist, daß die Gallier und die Teutschen (anderstwo iwder Christenheit wurde nicht viel von ihm geredt) thme zu Ehren mehrKirchen und Clöfter erbauet, als einigem Heil gen; ob er gleich nichtpersönlich daselbst gewesen; sondern weilen deffelbigen Eifer, Wunder-werch rc. sehr bekandt waren. Daß er in Helvetia gewesen stve ist we-der aus Sulpttio, noch aus bewährten Vaterländischen Schafften dar-zuthun; sondern das Widerspiel. Merlin O) schreibt, daß die Urnererst unter Kayser Justiniano aus Italien in ihr Land komen, und über- Schweif,gebliebene seyen deren Gothen welchen hochgedachter Kayser dieStadt s/" »nv urRom abgewonnen. Ihnen seyen die Unterwaldmr bald nachgefolget: M-Seyen auch Adeliche Famil en welche aus Rom dahingezogen. Etch-funffe ,nHorn (k) setzet beyder Ankunfft in das Jahr 5 6 o. (§). Etwas Zeits nach ihr Land.diesen beyden (sagt Merlin) seyen die von Schweitz aus Schwedenkommen.Aus welchem sich erhellet die Nichtigkeit dessen, das Lang (b>abermal schreibt: die Unterwaldner seyen als gute Christen von Romgezogen unter den Heydnif. Kaysern den Verfolgungen derfelbigen zuentg. her.,haben sich hernach entschlossen, zumahl ein Wahlfahrt nachher-Rem zuverrichten, und ihr altes Vaterland heimzusuchen; solches seye waidncrm.

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