Band 
Erster Theil
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174 Helvetischer KirchemGeschichtett

m von ihnen bcwerckstelliget worden,als die Arianer in der Kirchen, und^ ^ die Gothen und andere ftembde Völcker an allen Orten grosse Unru-Mahlfahrthm angerichtet,und Pabst Anastasio,und Kayser Honorio groffeSor-i,üch Rom. gen verursachet, und haben für die Röm. Ktrch, so männlich gestritten ,daß ihnen Pabst Anastasius zu Zeichen des Stegs die Freyherr gege-ben, daß sie einen zwifachen Missen Schlüssel in rothem Feld in ihremLands-Waapen führen möchten. Pabst Julius l. hat dieses Für-geben bekräfftigen dörffen 0 ): aus was Grund aber er solches gethan,zeiget er nicht an. Etterlin M meldet ausdrücklich, eS seyen die Ur-tier erst nachdem sie in diese Lande kommen, Christen worden. HerrHassner berichtet, sie (i) seyen erst um 775. von Caroio dem Gros-sen, am ersten zum Christlichen Glauben gehalren worden/ undnach Hemrnerlius Meynung sind durch erftgedachten Kayser auch dievon Schweiß aus Sachsen in diese Land gebracht worden Dahernach anderer Bericht, etliche dieser Vötckeren diese oberzehlte Frey-heit erst e- 827. erlanget haben sollen.

426. Daß damals über die Helvetische Kirch ein schweres UngewitterAH m ergangen seye, ist aus dem abzunehmen das Barontus schreibt (r),S.durck die Florentiuö, <amt seinem H. Oiacono,nachdem man ihnen die ZungenWenden ausgeschnitten,gemarteret worden. Lang setzet hinzu (8): nach aus-geschabt- geschnirrnen Zungen/Haben sie den Heyden gepredtget. Sigebertusget. aber berichtet allein dieses: Dir Wenden haben c. 41 r. htn und„wider gestretfft: viel Städte und Kirchen geschleissl,neben vielen ande-ren den Florentinumvsn Sitten gemarteret,auch den HtlartumDie-ser Florent nus wird von etlichen für einen Bischofs in Wallte gehalten.Darvon droben § 9. Um gleiche Zeit kamen die Burgunder ins Land.

4lz> Diesen erlaubte Constantius,Kaysers Honorit Schwager, sich in derDursM' Gegend Straßburg,Worms Speyr aufzuhalten, aber sie ruckten wet-üch EN ter hinauf,und brachten in ihrevGewalt das Hertzogthum und bieGraf-dieKirchcnfchafflBurgund,Lio»,die Sequanische Provintz,das Delphtnat-Saf-dky ihrer foy und Provence. Waren noch keine Arianer, sondern rechtgläubigeAnkuiiffk Christen,erzeigten sich gegen dieKirchen-Diener ehrerbietig,und giengen"E mit den Leuten,derenLand sie einnahmen,bescheidenlich um,nicht als mit

Unterthanen sondern als mit Brüderen (r).Htngegen will Lazius (»),ihr erster König Osuäelosus od«:r Osuöegiüius, (der Gande,das ist gül-dene

(i) rk!(i. ^.846. k. <!-) P 9. (!) 1kesrr.8oloä.'Nom.i. cic. < 7 onf. äeill!kN'.eNic.in Lr-i. !!. Nik. p. m. ii.ri. (r) 20. 8 sj>kembi-.

(.) p ; 674. K. 5 itzeb. (.krcmc. (r) üleRc,. sv. -1(») Ue k4i-

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