i 84 Helvetisch er Kirchen-Geschichten __
45 l'. „gen, so Lurch die Kinder oder das Weib/ oder durch das Gesind, oder„durch die Güter erregt werden,überwindet. Cyprianus gedeucket (p)Etlicher um 0 . 260. einiger Wetbs.Persohnerr , welche sich dem HerrenE«thal. Chnsio äeäicaverunt ergeben : damit sie dem Herren Christo und fei-°'ne nen gläubigen Gliederen dienen könten, sich zu enthalten versprochen.Aber dieses war kein Gelübd, und haben sie ihnen die Freyheit zu bey-rathen damit nicht gäntzlich benommen. Darum Cyprianus auf em-pfangnen Bericht, daß eine solche Weibs-Persohn, bey einem Man«im Bett geftnden worden; im Nahmen seiner Mitältesten zu Carthago
geschrieben: 8iperleverarenolum aur non pollunr me 1 tU 8 eK nubam»c^uam inignem äeliQis tuis csäam So sie weder können noch wollen<im ebelostn Leben) verharren / ist es besser sie heyrarhen / alsbaß sie wegen der Sünden ins Feuer fallen. Es müßten zwar sol-che Versöhnen, (doch wie droben angedeutet worden,erst nach den Zei-ten Cypriam) einen Schleyer tragen, welcher ihnen durch einen Bi-schoff umgelegt worden, sie wohneten aber nicht beysammen an einemsbgesönderten Ort sondern jede bliebe bey ihren Eiteren, mit denenglengen fie ein und aus, wie zu Hteronymt Zeiten die Jungfrau Deme-lriades gethan (g). Um^. L. 458. hat Kayfer Majortanus verhör-ten, es solle sich vordem 40. Jahr ihres Alters, keine verloben eineJungfrau zu verbleiben (r). Summa: Es ist offenbar (schreibtKayfer Maximilianus ll. (8) an Plu« iv. Röm. Pabst) daß dieDiener der Lärchen gegen Auf-und vlidergang sich vereheli-chen dörffen/ biß ihnen pabst Lalixrus solches verdorren. Derftomme Kayfer deutet auf ein Verbott, welches bey Grattano angezo-gen, und Calixto zugemessen,aber ausser Grattano nicht gefunden wird.NUN tsi LonsmcinLtoil ill- non inuürarum, »lienä aKn^ere (r), diesemZusammenflicker nichtsungewohnres/daß er einem Lind einenfrembden Varrergibr. Der Caltxtus, so denPriesterrn die Eheverholten, war nicht der erste s» ä. c. 220. sondern der andere soA.o. my. gelebt.
Zwar hat Constantlnus der Grosse, das Römische Gesatz: daßkein Unfruchtbarer oder Kinderloser / einen der Linder hae
erben solle, aufgehetzt (u),nnd gedencket darbey deren, welche stäteJungfrauschafft versprochen haben. Auch hat ä. c. zo8. ein zu Ancy-
Lid,
(p)kpiü.6i. (q) läieron« Lpik. sä vemerr. (r) Novell. 1°it. 6, (r) Hiusa.Zk. (r) Viä, Llsr. Occüsmi Lsron. rrL. ^7. (u) Lused, ä-vic, Los-