kling zuhalten?
198 Helvetischer Kirchen-Gefchichten
Orden 46.Päbff,5i. Patriarchen, 200. Cardinäl, 1620. Ertzbischöff,^ 46Qo.Bischöff gezehlt worden. Woher weißt aber BueelinuS, daß
FridolinuS dieses Benedicti Lehrjünger und Apostel gewesen? Oderdaß er so viel Clöster nach diesem Orden gepflantzet? Fridolini Reifenin Franckretch und Teutfchland werden aller Orte» angezogen. Aberwo hat BucelinuS gelesen, daß er auch in Italien kommen, und daselbstdurch Bened'ctum sich unterrichten lassen ?
Tbeodoius. In welchem Jahr das Bifththum Wallis von Martenack nachSitten gebracht worden,ist ungewiß. Man ist aber beredt,eS seye ge-schehen als TheodoruS ik. in gesagtem Wallis Bischoffgew sen ManWas vonwolte die gantze Welt (m) glauben machen, dieser Theodorus habe^ffelbigen durch Beschwerung den Teufel zwingen können, daß er ihn auSWaMA»s-is^nach Rom für des PabstS Zimmer, und samt einer grossen Block wi-Beschwe derum von Rom in Wallis tragen müffen.Diefe Block wurde hin undwteder, sonderlich in Helvetta als ein Heiligthum Stuckweis ausge-theilt,hingegen begehrt,daß man jährlich an solchen Orten S.THeodo-rt, oder Theodolt Fest begehe Diese Stücktein-wurdcn in andere Glo-cken gegossen, als ein Mittel (n) wider schädliche Wetter, Zaubereyenund Gespenster. Und pranget man mit solchen hin urrd wieder noch die-ser Zeit (0). Andere wollen, dieser Theodorus habe erst unter Carolodem Grossen gelebt. Aber zu Caroli des Grossen Zelten war kein Theo-dorus Bischoff in Wallis. Was von Theodolt Glock gemeldet wird,ist nach des Murert Urtheil (p), gleich dem, das von Baronto viel-mehr für ein Zauberstücklein, als für eine Gottseligkeit gehalten wird.Und zweiflet Murer, ob es eine wahrhaffte Historie seye.Schtcket aberSchtmpfweiS seinen Leser in wallis/ daselbst nachzufragen. DerJesuit DelriUS fället ein gleiches Urtheil. So daß sich zu verwunderen,daß P.Lang hieraus <" g) Gnadenwürckungen machen dörffen.
Bey Bischoffs Tdeodort Zeiten soll auch Severinus der Kirch inWallis gedienet habemDer damalige Zustand selbiger Kirch ist eigent-lich nicht bekandt.Dem Fürgeben nach, hat König SigtSmunduS, mitAaauno ei,dem Zunahmen Plus, ein Jahr ehe (r) sein Vater GundogabaudusmMchen.soder GundobaduS (s), dessen Bruder GudegtfeluS zu GenfHosgehal-ten r) gestorben, und ehe er, Stglsmundus, König worden, mit Bewil-ligung
(m) Viä. ttoäcz. lom.;. p. 41 . Sc küerkoä. l.ez. ttelver. p-z.
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