Band 
Erster Theil
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_ Drittes Buch.

„Martyreren zu Ehren gehalten worden; wie Baronius (r)schreibr.^. § GUnd hat bald hernach Dtocletianusdev Christen verwiesen, daß ste die 5Märtyrer (u)fürGötterHalten.Hterzu hat noch ein ander Ubelgeschla-gen,daß etliche ihre Wohlredenhett zuüben oder zufpieglen oder zu Be- Anderezcugungihres grossen HertzletdS über den Tod nützlicher Leuten: solche MA-äuHAbgestorbnen nicht nur öffentlich gerühmt- sondern angeredt als waren ^

Ke noch bey Leben und gegenwcktig.Diese RedenS.Art war dem Gre> Merglaü.gorio(x) so gemein, daß er ste gebraucht, nicht nur wann er von dem den ent-nommen Kayser Constantitio sondern auch, wann er von dem gottlosen standen.Julians, nicht nur wann er von Menschen,sondern auch von leblosenDinge» geredt. Und anstatt diEiber der H.H.Martyreren durch d!e Märtyrerrrsteundcifertgere Cbrrsten begraben worden hat man tM4.Jahrtzun- werde»dert daS AuSgrabea d rseldigen für ein GottsdienstlicheS Werck gehab ausgegra»ten; ahneten aber hjerinv abermahl nach den Hevden,deren einige th-re Helden,etlich ioo Jahr nach derseldigen Abtzcr-en,ausgegraben,sa-gende (7) „die Verchrung der Gräderen und Gebeinen rühre her vondem Abgott Apolline.,, Den Anfang macheten um -l. Lso.rricht Bi-schöff, ooer andere im Christenthum wohlbeftftnete Persohnen, sondernwie ein Alter redet, etliche Weiber und andere schwache (2) Chri-sten, von diesen wurde die Aeschen der Martyrcren, oder was sie sonstbekommen tönten, aufgesaget und heimgetragen, doch schrieben ste sol-chen Reliquien noch keine würckende Krafft zu,thaten auch ketneWahl-fahrten dahin,doch beredeten sie sich,ihr Gebärt werde an einem Ort dasolche Gebein seyen, geschwinder erhört» Nachdeme auch die Egvpterangehebt,die Gebein derMartyreren zu verwahren,förchtete der from-me Etnfidler AntontuS (->), gegen seine Gebetn möchte ein gleiches ge-schehen , und hat seine Bekandten vermahnet, solches nicht zugestat-1 e«. /e z-;-. liesse nicht (wie Baronius vermeynt) ConstautirmS,son-dern ConstantiuS, ein hitziger WigAer, die dvrch ein drm Vorgeben«ach, himmlisches Gesicht gezeigte Leiber Andreä Luca und Ttmothebaus denen Oerteren,an welchen siebiß dahin verborgen lagen,nach Con-stantinopel (k>) tnder Upostlen Kirch übertragen.Doch bedunckt HerrnSueur(c),daßChrysostomus stlcheS für einen AuMmtt halte. DieHeyden zwar rühmten sich solcher Entdeckungen ( 6 ). Aber bey denChriste« der dreyen ersten Jahrhunderten,findet man nichts dergleichen

Doch

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