Band 
Erster Theil
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206 Helvetischer KlrchewGeschichten_

«CG für den ihnen geleisteten Beystand gedancket worden. Also erklärt Rt-5-7» galtiuS die fast gleichen Wort Cypriant, wir opferen für sie, sagte (?>Cyprianus. l^aucles ßgmkcar, er verstehet das Lob / sind RigaltttWort, welches die Christen Gott gegeben wann ste die Nahmender Marryreren an ihren Iahrs-Cagen abgelesen. Bald her,Mbikk »ach hat man diese Ehr, anderen Verstorbenen auch widerfahren lass.für die sen, sintemahl Leute gewestn, welche den Gemeinden oder den Arme»Todten. Etwas von ihren Güteren vermachet, mit dem Beding, daß ihre Nah-- . men, nach ihrem Tod vor den Gemeinde» abgelesen werden SolchesBegehren und Fürbitr ist niemand abgeschlagen worden, als denen,die HM- die wegen einer TündvondemH. Abendmahl ausgeschlossen waren,gm anzu- und im Ban» gestorben sind (ls). So fern aber ist es, daß man die H.Men. H. Märtyrer, oder andere abgestorbnen Heilige, um Hüls, oder auch

nur um Fürbitt angesprochen habe, daß vielmehr die Lebendigen Für»-ittgethan für die Todten, alle und jede, für die H. Jungstau, die H.Apostel und H. Märtyrer, darvor haltende, diese and alle Heilige»seyen nicht zwar tmFegfeuer mtt welchem man die Leute imPabstthumerschreckhdoch seyen sie nicht im Himmel,wo ste sich aber aufhalten, wa-ren ungleiche Meynungen Also hat man auch die angedeuteten Gaben,weder gebracht,noch abgenommen,daß man den Todten zu Hüls kome,sondern (r) als Zeichen, daß man die Verstorbnen für gute Christen ge-halten, die werth seyen, daß man ihre Gab, noch aufden Altar brächteund annehme als ein Gottgefälliges Opfer, nichtanderst, als waren sienoch im Leben.Daver man von wegen der Ungetaufften,oder deren dieim Bann waren,lange Zeit keine dergleichen Opfer annehmen wolle«.Warum Ferners hat Gregorius , zngenannt der Grosse, und wegen vielerman sich Wunderen die er gewurckrt/Thaumaturgus, um ä.L.270. Bischoffzuso ftöiich Ncu-Cesarea, wahrgenommen (§),daß viel im Heydrntyum verharren,darbey er. Wegen leiblicher Ergetzltchkeit die sie bey derHeydntschevAbgöttercy ge,"'ar - habt.Damit nun die Abgötterey alS das grössere Übel abgeschaffet, undanstatt der falschenGötteren,verwahre Gott verehret wurde,und damitdaSVokck sich desto lieber bey diesemGottesdtenst einsinde,hat er erloubt,daß man sich mit einanderes ergehe JnHoffnung es werde mit derZett,diesemMißbranch wolgesteuret werdea.Alsoaber stnd.chteMahlzetteu.,undFreudensptl,mit welchen dieHeyden ihrenAbgötteren gedienet,den, '-Mar-

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