Band 
Erster Theil
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DrittesBuch.

LOH

oder von Ballens wegen an diejenigen Oerter gereißt, an welchen -e N. C.solche Heilthumbegraben zu seynvermeynten. Von da an wurden ge- ?!?.funden Heüthum des Herren Christi/der H. Jungfrau Maria, Johan- Wahifahr-

rits des Täuffers, der H.Apostlcn(o),Gtephant(p), re. Und viel andere,welchen man zc-o.Jahr lang niemab! nachgefraget.Herr Haffner mel- Erdet(c;),„KayserLhesdofiusu.habe L. 4)8 dasH. Grab,oder ,igenge-„Schweißtuch nach Bisantz in Burgund verschicket,welches noch heut funden.,-zu Tag daselbst verehret werde... Ist aber ein falsches Fürgeben (r).

Es kamen in kurtzer Zeit so viel Reliquien Herfür, daß kem Ort gewe-sen,welches sich nicht des Leichnams eines oder mehrHeütqen gerühmthabe. Wie gieng es aber! Sulpitius Severus schreibt: Marttnus Delruq s»seye an einen Ort kommen, an welchem ein Mörder als ein Heiligerverehret worden seye. Und die ^.L.goi im v.Carthaginenfischen Con» '

eilio besammleten (s) Bischösse,klagen über lömma Lc in»n«8 gua6 re-velarjones, viel (wegen solcher Gebeinen der HH.) Träum und fal-sche Erscheinungen: und daß man bey solchen Anlasten, auf freyemFeld und an offentttchen Strassen, Altar aufrichte, als wären es k^e-moriL.Gedenckzeichen der Märryreren.So fern ist es, daß das Epao-uenstscheConcilium solche Al är oder Casellen gutheiße, daßes in denkleinen Dorfktrchen Heilthum zugedulden verbietet,es befinde fich dannIn der Näheetn Kirchendieoer welcher einen solchen Heiligen mit Ge-sang ehren könne. Mit diesem Gesang ist es bewandt, wie mit denen ob-gedachten Opferen. Man hat die Dapfe keit und andere Tugenden deß Reliqnie»H.gepriesen, und Gott um daß er seine Heiligen mit solchen Tugenden werden mbegäbet gedancket.CardtnalBona selbst gestchet(r),dteGebei« derMär- die Auäetyreren seyen erst nach Constantini Tod,in die Mär geschloffen worde.

Der 26.(i!Lnon handlet von den Altären,und von Weihung derfel- Erste Cbn.bigen. Die Altär und versöhnlichen Opfer für dte Sünden,gehören zu- stch bauensammen. Beyder Gebrauch hat Gott im Alten Testament gebotten.

Nachdem aber Christus alles vollbracht, lok. 19: zo. find fie beyde dern Lisckaufgebebt.Doch wellen Christus dasH.Abendmahl zur Widergedächt-vüß,seines am Ereutz verrtchtetenOpsers eingesetzt,ist dieTafehaufwcl-che man die H. Zeichen, Brod und Wein gelegt, ein Altar/ und dteDiener der Kirch, Priester genennet wsrden.Der erste in welchen dieseRedens-Art bemercket wird, ist Tertuütanus,und nach ihmCyprtanuS.

In dteGriechtsche Kirch ist diefeRedenS-Art späther eingeführt worde.l. Theil. Ce . Daß

(0) Viö.dueur. ^.406- (?) <lc buju; ementics revelstione vi<i.8u?. ?. 114.

(q) ^ke,rr.8c>1akl.l-il,.>.p. »79. (?) vicj.Dali,I.c.p. 678. 8ueur L.670. (r)Ä.numero Ilt. - S.celebrorum, csä, 14. (c) l.irur^. 1. c.