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Helvetischer KirchemGefchichten
N. C. G. Daß aber die Christen Anfangs durch das Wortlein Altar, nichts alS5.7. eine Tafel verstanden haben erhellet auS dem, daß Celsus, Cäciltus,Jultanus, und andere Heyden biß in das 4. Jahrhundert den Christenvorgeworfen, ste haben keine Altär, die Christen aber (a) solches nichtwidersprochen,und daß die Christen, was sie an einem Ort einen Altar,an einem anderen einen Dschgenennet. Solche Tische waren AnfangsauS Holtz (b).Gerson gestehet erst PabstSilvester i.habe (um z 10.)geordnet,daß alle Altär aus Stein gemachet werden.Wiewol der Ge-brauch der höltzerneu, biß aufdie Zeiten Augusttnt und Oprati^iievi-geblieben. sos.tst zu Agda, bald hernach widerum zu E-paone gut befunden worden,daß man allein die steinerne Altär weihe,welches eine Anzeigung ist, daß die von Alters her übliche höltzerne Al-Weibüna tär noch selbiger Zeit hie und dort anzutreffen gewesen, ja ä. e. 802.der Aila- waren sie noch nicht gäritzlich abgeschaffet (c). Vonderwethungsol-nn. cher Altären schreibt StrabuS (ä), „wir finden,das Concilium zu Agde„habe geholten,daß man die Mär salbe und segneBeyläuffig ist an»zumercken, daß die Weihung der Altären, damals nicht fowritläuffiggewesen,als sie tn heutiger Röm. Kirch ist sondern allein im falben mitOel, und segnen bestanden. Erst in den Schriften Honorii Augusto»dunenfiS (welcher im i z. Jahrhundert gelebt.) wird die dtßmahl imPabstthum übliche Weihungs,Weise vollkommen gefunden.
«bcrrei. Das Viaricum oder der Zehrpfenning,welcher (kr-'fft des 26. Ls-
chung des Eis) den KrZncken überreicht werden sollen,betrifft nicht alle und jedeKrancke,sondern (wie Bifchoff (e) Albaspineus gestehet,) nur diejent,dieSttr. gen, welche wegen gegebner Aergernüffen vom H. Abendmahl ausge-bendem schloffen waren ss), auf dem Todbett aber einen bertzlichen Reuen,überdie Sünde bezeuget deßwegen das H Abendmahl nicht alS ein Mittelselig zu werden,sondern zum Zeichen,daß sie mit Gott und seiner KirchWiderum verfühnet seyen,erlanget. Solchen sind die H. Zeichen, nicht- allezeit durch die Mchen-Diener selbst,sondern bißwetlen durch junge5 »aben und anderePersvnen, überreicht worden.Man hatte keineMon-häußlein stkantzen oder SaeramenthäußlekN/in welchen man conseerirte Hostiensür dteKrancken, re. aufbehalten hätte. Das Widerfpiel erhellet sich
Son-
^rnob.l.ib.6. s-jv.genr. /ulis^. sp. Oxrill. älex. p. 554. Luleb. 6e-monür. l.ib. r. c. 10. Dill. äe Olrib.Scc. Lib. 8. 5ueur L. z6«. 41S. (b) Ickwulriz probst, üiü. Lrbiop. l.ib.z.c»6. Lccommenr. s6L.oc.cit»
p- Z?6. (c) Sirmonä. Lonc. 6sUi«. ^om. r. p. i;i. (ä) 6e reb. Lccle5. csp. 9°(c) Conc. L6it. l-sbb. Tom. 4. ?. Ik8 z. (k> Leverexö.^vr»aäc»nc. vlicen. e-ur.rz. V»«!isa, ä« Luctr-riü, p. riz..