Band 
Erster Theil
JPEG-Download
 

Drittes Buch.

2H

Sonnen,klar aus Lan. 6 . des hernach ^.0^85. folgenden Concilit N- C. G.Matiseonenfis, sondern es wurden die H. Zeichen von den Gläubigen 517.heim getragen. Solches (g) thaten auch Privat,Persohnen. Zu dem,so wurde das H. Abendmahl fast täglich gehalten.Also tönte man es denKrancken übersenden,und war unnöttztg, selbiges aufzubehalten. ESist wahr, daß Ambrofius das H.Abendmahl allernächst vor seinem Todempfangen. Aber man hattet« älter Exempel, daß das H.Abendmahlaufdem Todbett anderen feye dargereicht worden, als solchen, welche tudem Kirchen,Bann waren. Nach den Zeiten Ambrosit, ist diese Ge-wohnheit durchgehends(li) worden,theils darum, daß man den äußer-lichen Zeichen eine allzu grosse, und gleichsam einwohnende Krafft, denMenschen selig zumachen, zugeschrieben, theils weilen die Freyheit zufündigen täglich zu, htngegen die Kirchenzucht abgenommen,anstatt de-ren vermeynte man, sich der Verzeihung der Sünden zu versicheren ,und die Gemeinschafft mit Christo und seiner Gemeind zu erneueren,so man das H.Abendmahl aufdem Todbett empfahe. Hierzu hat Am-brosit und anderer Frommen Exempel viel geholffen,dann was vormalsdie Ktrch den öffentlichen Sünderen dargereicht,wollen hernach die Al-lerftömmsten haben,ja sie hielten es für ein nothwendiges Zehrgeld aufdie Reise in jene Welt, so daß durch einige Concilia der Gebrauch dei-selbigen allen Christen anbefohlen worden. Dergleichen Gebott istzu Epaone noch nicht ergangen, sondern Anleitung gegeben worden,was gegen dieBußfertigen furzunehmen feye.

Wir verfügen uns aber widerum nach S.Maurttz in Wallts.Da- ^selbst sollen aus König Sigtsmundi Gebott,in einem Concilio (sagt (0 NAnsLang) zusammen kommen seyn,eo.Bifchöffund so viel Grafen. DieseBtschöff haben (auf Bischoffs Theodort Anbringen) an den König be. Laberenzugehrt daß die Leichnam derThebeeren,als welche (inhuman (lc) jacenr) S. Man-biß dahin unbegraben gelegen/nicht nach Röm. Weise erhebt (wie rik'

Lang redet, sondern diejenigen, deren Nahmen bekandt seyen, nämlichMauritius, Exuperius, Candidus, Victor; in die Kirch selbst, die übri-gen alle an einen Ort gelegt und wohl verwahret werden, und daß an-gesehenwerde, oEcium piällerxZi 6,'u noüu<;ue möeimemer,daß manTag und Nacht in der Lirch singe. StgisMUNdUs habe sol-cheö bewilliget / Ambrosium und andere H. Männer aus anderen merwäh.Clösteren beruffen, die Convent-Brüder aus Etnrathen Vtctoris, renvea

Cc 2 Bi-

(g) Viä. korbe;. InüruA. l.ik.n, c. 7. ä §> 14. OsII. äe LuIrib. l.ib, 6. c. 21.

Sr 6e, Lxrr. vn<I. I-ib. r. c. L.Lzrroe;. ttilt. Lucb. t-ib. 1. c. (b) OsII. 6eLxr. llnü. Lib. r. c. z- (i) 1°om. i.r8. § 7. Lc p. 6;7 (ir) lom. 4. .Lonc. köic.

Lsbb.k- »si«.

s