Band 
Erster Theil
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Drittes Buch.

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mahl gehet.Welches, so es damals üblich gewesen,an diesem Ort nicht N. C. Gwäre mit St.llfchweigen Übergängen worden (»). §. s. „Sie befehlen„daß man den Zehenden in Treueir abstgtteMfdaß die Armen ernehret,

„und dieGefangenen ledig gemachct werden mögen., Im Eingang die-ses Canons brauchen sie diese nachdencklicheWort: omnes reü^uas 66«

Lgrbo1icsecauis8, tjULs remporis ionZlruöine co^novimus üererioratLSLui6e,opoirer nv8 aüÜLrumpMinumrevocare: „Wir Wissen, daßdkk

„CarholWe Glaub von langer Zeit her, in vielen Stücken Schaden.-gelitten, müssen ihn aber wtderum in den vorigen Stand setzen.» §.6.

„Ein bezecheter Priester solle weder Opfer berühren noch Meß halten,

„dann eS solle bleiben bey dem,daß das Carthaginensifche Concilium ge-„ordntt,das H.Nachtmahl solle nüchtern empfangen werden.,. Dochnehmen sie aus den hohen Donnerstag. Sie fügen hinzu,daß keli^ui«§Lcri6ciorum, »dasjenige sovom H.Brod überbleibe, solle nschdeme„es mitWein besprenget wordenem Mittwoch rderFreytag durch die„Kinder aufgeeffen werden.,, Allhier ist der Leser zu erinneren ä.daß derHerr Christus und seine H. Apostel das erste Abcndmahlgenoffen, erstnachdem sie zu N chtgeessen Auch eine Zeitlang hernach,ist ohne Be-drucken ein gleiches geschehen,wie dann bekandt ist daß wan die Gläubi-- gen das H.Abendmahl gehalten,sie zugleich ihre ^Zapa-Liebe-Mählerbegangen,welches nach gelehrterMännerenMeynung zu S.PauliZei-ten, allernächstvor zubbrysostontt Zeiten, alsobald nach empfangenemHeil. Abendmahl geschehen (K). k. Nachdem die Versammlungen derHeiligen, wegen Aufsetzen der Verfolge«», amelucem (I), früh vorTag gehalten, und nachmals die Morgcnzeit für den Gottesdienst diebequemste geachtet worden haben ihrer viel das H Abendmahl (welche-man zugleich zuhatten pflegte) nüchtern empfingen, e um ^.400. hatdas angezogene dritte Carthaginensifche Co ciltum alleGlaubigen hier-zu verbunden. Das Concilium zu Macon gebietet solches fürnemlichden Kirche» dieneren.Nachdem die Lehr von der Verwandlung undAn-battung des Brods überbaut» genomen erzeiget man sich in Röm.Mchnoch strenger.E^nem (m)der zu Mitternacht Wassergetruncken, oderArtzneyen zu sich genommen,wird das Socrament nicht aegehen, dochwerden die Sterbenden ausgenommen (n). Ein gewisser Priester pfleg-te (ehe er Meß gelesen) von einer Muskatnußzueffen; um a« demje-nigen Ort, an welchen Christi Leib kommen werde, einen lieblichen Ge-ruch

(>) Vid.VaII.6s Conseil'. l.ik. 4. c. 4. (Ii) (?sve Erstes Christentb.l.ib. i. x. n. (I) plin. Nib. iv. Lpiü. 97. (m) KIM1. äe Oekküib. Lirc. Llisl'.

« s- (n) LeUsrw. aeLM 1 . t.lb. r,c. I-.