Band 
Erster Theil
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Drittes Buch.

wesen, sollen ihro die Burgunder bey threrAnkunft,oder dieAlemannerN. C. G-(5) denGaraus gemachet haben.Wetlen nun jenes um ^.c.4i2.dtesesvor k.e. 499 .geschehen seyn müßte,doch keiner bekandt ist, weicher vor Ä^ "L^.e.5 r o.oder eigentlicher zureden,vor ä.e.r z s.dieses Bischthum ver. ftrwaltet habe , so halten einige darfür, cs habekein Bischoffjemahl zuverung.Aventieo gewöhnet. Sihe droben Bl. iz8-21z. Aber Herr JosiaSStmler(r) Lobs. Gedacht, war der Meynung, weilen die Könige inFranckreich und in Burgund, einanderen immer in Haaren gelegen,dieFrantzofen aber derStadt Aventieo hart zugesetzt,so daß diese Stadt jemehr und mehr abgegomenchabe der Bischoffum desto sicherer zu seyn,sich weiter in das Land hinein begeben. Also daß weder d.e Zeit, wanndieses Bischtbum entsprungen,noch der erste Bischcffdeffetbtgemnochdieser Bischöffen erste Wohnung bekandt ist. In alten Schafften wirdMarius oder Martnus(u), ein Bischoff der Aventieren undLausan-Zx« ^neren genennet, war hiemit der letzte, welcher den Nahmen eines Aven-Bjschofftischen, und der erste,so den Nahmen eines Laufannischen BischoffS ge-kausannmtragen. Mag seyn,daß Wnig Childebert die Lausannische Kirch, erstMarius.nachdem die Bischoffeine Zeitlang daselbst gewöhnet, reichlicher begä-bet, die Bischoff aber, nachdem diese Kirchalsogeäuffnet worden, undsie beständig daselbst zu wohnen sich entschlossen sich nach derselbigen zunennen angehebt. Herr Tfthudi hat bey vermeynter Veränderung die-ses Bischöfftichen Sitzes wahrgenommen Uechtland feye dem Lau-sanntschen Bischthum einverleibet worden. Habe aber allbereit §.9.angeregt, daß Lausannen und Aventicum nicht mterschiedenliche, son-dern ein einiges Bist chum gewesen. 8. König Hildebert, habe einenkleinen Theil Uechtlands, um Viel herum, und unterhalb Solotburn,von dem Bächlein Siggeren, an der Aaren lincker Seiten, biß hinabnach Ölten, dem Bischthum Basel, als dem nächst gelegnen Bisch-thum einverleibet. Aber es wäre zuwünschen, Herr Tsthudi härtezugleich angezeigt, woraus er diesen Bericht genommen. Dann bißdahin keine genügsame Anzeigungen gesunden, daß das BaßlerischeBischthum, unter König Hildeberto in Wesen gewesen seye

Obgedachter Mmius hct L.z8z. dem Conciliozu Maeonbey«gewöhnet. Er solle der Urheber seyn einer kurtzen und etliche mahlvonmit angezogenen ohnlangst durch den Jesuit Wsietium an das Tagltchtgebrachten Chronik (x), welche von e. (mit welchem Jahr

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Z.p. 18s» (u) ^lurer. 8e1v.8, x. 1 8-. (x) ln äes Liizlnü 8crixr. kranc^om.!^ä^. rio.