2 4 6 Helvetischer Kirchen-Geschichten _
N § G hab! ein grosses BierW, welches dem Abgott Wodan geheiliget wer-'ülo. den solte,durch sein Ankauchen entzwey gesprengt (n).EtltcheAnweftn-de bekehrten sich,andere giengin tm Zorn darvon.Columbanus (o) habedie Kirch mit Wasser welches zu dem End von ihme geweidet worden,Weihet S.hxspxxnget sxye mir LobgesMg umdiefelbige he gezogen,habe den Altar8 ^ gesalbet, Aureliä Heilthum dahiu gelegt, den Altar bedeckt und Meßgehalten. Ratpertus gedruckt dessen auch, daß die Heilthum der Au e-liä, durch Columbanum dahin geregt worden, nicht aber,daß die Kirchvorhin den Nahmen der Aureliä getragen, doch deutet er an , daß dieLeute daselbst vorhin Christen gewesen. Sind ohne Z etftl, wegenimmerwährender Einfällen der Alemsnneren,und anderer HeydntOenVölckeren, widerumzumHeydenthumabgetretten, und habende dreyH Persohnen des göttlichen Wesens in dreyen Bildnüffen angl hättet,wie die Dähnen,noch ^.(H.966. (9) sagten, Christus seye Gott, aberihrer Vor-Elteren Götter seyen alt r und grösser. Also haben auchdie Indianer, Nüssen (4) Hessen u b Tdürtnger (r-, nachdem sieChri-stum verlassen, dasChristen.und Heyde 'thum vermengt, und ist in derInsel Rügen aus gleicher Ursach SuLnrewickus, das ist Saut Vi-rus, von den Heyden angebät et worden.
W-ihwas. Ob eS mit derWe hung dieser Kirch erzählter Massen hergegangen,
servondenMx ob Strabus von derSach rede,wie sie zu ferner Zeit üblich aewe-"üm" 5 .x" senstaff-- dahin gestellt seyn. Wahr ists. Pabst Gregorius i. hat in Wet«worffcn. hung der Kirchen,Wasser zu brauchen gebotten. Doch hat Pabst Vt-gilius (5), noch c. 8. solches für unnötbig gehalten, ja Optatus(r) hat^. e. z?8. die Donatisten, und die Rechtgläubigen Egspter(u) Q 4s?. Timotheum Aelurum, einen auftührischen Eutychta-ner, der sich selbst mit Gisst hingerichtet, wegen gebrauchten solchen ge-weideten Wassers gestrafft.
6 lr. Columbanus hielte sich an diesem Ort z.Jshr lang auf, pflantzete
Gaiil Ver. Bäum und Gärten. Gallus soll Ftschernetz gemachet, und so viel Fischrichkunü. gefange haben,daß nicht allein er und seineGefehrten sondern auchArmedarvon gespiesen worden.AlsGallus (der inzwischen alle Götzen (x)soihm an die Augen und in dieHänd komen zerschmissen) auf eine Zeit ge-fischetchabe er jemand gehört klagen,er seye durch frembde Leut aus demTempel verjagt, und das Volck werde von ihm abfällig gemachet, deß-wegen
(n) /an. vir. Ooluml). csp. SA. (a) 8rrsb. Vit. 6sII. I.ib.c. 6. (p) 8joeb.aö s. cir. Orion. csp. r/ 28. vir. koniksc. (q) ttorring. Müor. kccle 5 . I°om. r.
ir;, l'ossagr. Orient, p. Z8. 4l- (r) VoÜI äe läoloisrr. p. »A;. »-4. (z)Lpig.i.ca;,. 4. (r) i.ib. 6. (u) Lxiii. sä ^nsrol. (x) Lucel. Uk-ec. sä ^.614.