Band 
Erster Theil
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Helvetischer Kirchen-Geschichten

M. C. G.daß gleich wie es sich noch ein und ander Jahr biß zu Aufrichtung die-614. ftr Zeit verzogen,gleichfalls diese Königliche Bewilligung viel späthergeschehen seyn müßte; worbey die Fridberga wohl ihr bestes gethan,und das Königliche Wort ausgewürckt haben möchte.

Des Her. An dem Tag,an welchem. Sigebertus Beylager haben wolte, und

tzogen die Gäst anwesend waren, habe die Königl. Braut einen achttägigenTochtcr/ Aufschub erhalten, nach dessen Versileffung sie in S. Steffans Krrch,Ättto den H.Steffanum angeruffl,er wolte doch des Königs Hertz erweichen,

vermahlet, daß er sie nicht nöthige, den aus S. Gaüt Einrathen angezognenSchleyerauszuziehen.Also habe der König gestattet,daß sie an eben d mTag und dem Orr, an welchem sie copulirt werden solte, in S. PeterSNnateicke Closter aufgenommen und Äbtissin wsrden.Also schreibt Stmbus hier-Mcynunq von. Ist aber theils falsch, theils ungewiß.Er nennet (e) diesen Sige-wegen Si. bertum etnenSohn König Dietrichs.Nun solle Columbanus (e)dtksemsebertlund Dietrich geweissaget haben,es werde keiner seiner Söhnen deren er 4.ausser dem Ehebett gezeuget an die Regierung kommen.Wie dann eint-" ' ge Geschichtschreiber,soum selbige Zeit gelebt, berichten,Clotarius habedieselbigen alle, aus dem Weg räumen lassen. So dann (wie anderefürgeben) Sigebertus schon der erstenHitz desClotarii entrmmen wäre,so melden sie auch, er habe ihm etfttg nachgesetzt, daß er weder zu Metz,noch anderstwo hätte eineHofhaltung anstellen können,ja ehe erHochzeithalten können, habe ihn (f) Clotarius enthaupten lassen. Die Drittengeben für,daß Clotarius diesen Sigebertum zu etnemHertzogen inAle-mannien gemachet, aber hingegen sagen (Z) sie auch, erhübe aus dieserFridberga einenSohn gezeuget,aus welchem dieHabspurgtschenGrab-fen herstammen.Daher vermeynen einige (K),dieserTochtermannGon-zonis, feye gewesen Sigebertus m. Dagoberti 1. Sohn; habe beyFridberga Dagobertum 2.gezeuget (i).Ader durch dieftMeynung wirddie gantze Zeil-Ordnung,welche von den Thaten Galli bey Strabo zu-sinden ist,umgekehrt, wie aus Bucelino, der dieser Meynung beypfltch-tet,zusehen,indem er die Gesundmachung der Fridberga in L. 642.deS Galli Tod in 4. L. 64z. die Heimführung der Fridberga erst inä.L. 6so setzt. Indessen erhelletfich hieraus, daß Lang (!c) gar kein

Ursach

(<j) Vir. 6zII. l.id. r. c. l s. (e) /on. Vir. (eoluml,. csp. (f) I.LL. liüAliZr.p. 6,6. (g) sp. listkn. Hiest,-. Folo^. Nsrr. i. 6zo. Lon 5 . l.zmbcc.Libliock. Vinäobcrn. qui LrZeberrum kune üöirrium e6e ciicir. kibl. Vinäolr. 1 ^. r.pr>g. 4,0.706. (k) 8cumpk. l.ib. f. csp. 4. Va6isn. gp. Loläsü. ^lemsn.

is. ,7. 6uler. p. 76. LuccI. sä ^. 64 ». (i) Luillim. lkbch. Lid. z.«Lp. i. x. ?r. slc) p. I 4 A. Z 10.