Drittes Bliche
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Urfach gehabt über Herr Stumpfen/ darum daß er gesagt,SigebertusN. C. G.habe mit der Frtbberga Beyläger gehalten,so ungestüm auszuführen, tn §14-Ansehung erst nach Herr Stumpf,viel in Röm.Kirch, ein gleiches ge-schrieben.
Nachdem Clotarius Burgund eroberet, hat er über einen Theildes- «us.selbigen den Warnerium (Warnacharium) über den anderen Theil ob-BisÄoff r»gedachten Hertzog Erponem (Herptnum) zum Königl-Statthalter ge-^M ^machet.FredegariuS M beschreibt diesen Erponem als einen mildenRe»^.genten, weilen er über virir (m) apuä eos licenriLremporum NLtL emen-äare conal>Ltur> >,die in den vorgehenden Kriegen eingeschlicheneUn-„ordnungen abzuschaffen getrachtet „ haben ihn seine Mißgönsttgenverschrey t,er habe gar zu streng geregiert:Aletheus aber ei« fürnehmerEdelmann, Leudemundus,Btschoffzu Sitten, und Erpo ein Graf,meuchelmörderischer Weise,gar ums Leben gebracht. Weilen fie sichwohl einbilden können, daß der König dieses Blut suchen werde Mä-chen,Macheten sie einen Anschlag wider die hohe Königl Persohn selbst.
Sie spielten die Sach alfo. Der König hielte sich aufim Elsaß, dahinreiftte der Bischoffvon Sitten (n), dem man nichts böses zugetraut,muthete der Königin Bertrud zu,sie solte sich samt ihrenKlcinodten mitihm nach Sitten begeben, und vertröstete fie seines Schutzes. Danndie Sternseher und Wahrsager haben ihn versichert, der König werdeinnert Jahrs.Frift sterben,alsdann könne fie sich verheyrathen mit Ale-theo einem Verwandten der alten Königen in Burgund, und welcherrechtmäßiger Erb dieserCron seye.DieKönig lief im Zorn vomBtschoff,und entdeckte den Handel dem König. LeudemunduS entstehe an-«»ird an-fänglich nach Sitten, hernach ins Closter Lupen, und suchte Sicherheit gestrafftin selbiger Kirch. Der König hat thmaufetlicher Fürbitt, sonderlichdes Abts Eustasii (andere nennen ihn Eustachium und Austrasium) derbey dem König viel vermöchte, dasLebengeschencket, mit ernstlichemVerbott, fürohin nicht ans seinem Bifchthum zugehen, thäte selbst eineReise in Burgund,und liesse (nachdem erden Handel erforschet,) Ale-theum und dessen Mithaffte enthaupten.
Gallus dörffte bey Leben Eolumbani das H.Abendmahl nichtzudie, Columbaninen selbiger hatte es ihm dann erlaubt. Nun ist aus Gigonio (0) zu, Tod.schließen,daß ColumbanuS in Italien mehrnicht als z.Jahr gelebt ha-bechtemit ^.L.6i5.oder 6is.im 72. oderJahr seines Alters gee
storben,
(I) csp-4;.44. §c ex eo ^iimo l.ib. 4. csp. 6. (w) Vign. ktiü Lurßunä. (n)
8imler. Vs!el> p. m. , r6. (0) 8iZon. i covlemiuol feie 6»I1. Litriü. Lr-
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