Band 
Erster Theil
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Drittes Buch. 257

statt vor, den Johannen,. Gsnzo hiesse diesen in die mitte Herfür tret-N. § Gten,der feye aber, um sich zuserdergen in S-Mcolai, ietzt S. Steffant ^-7-Ktrch, sodamahl noch ausserhalb der Stadt (2) gestanden, gestoben.

Doch wurde er durch Gallum beredet, daß er das Bsschthum ange-nommen,und nachdem das gantze anwesende Voick ihren Beyfall zube,zeugen,Amen zugeruffen, geweidet. Wurde also damals derBischoffin vslckreicher Versammlung durch die Kirchendiener vorgeschlagenoder benamset L von ihnen und dem anwesenden Volck erwehlet^.vondem Fürsten besta-tiget. O. durch die Btschöff geweihet oder eingeseg-ungewissenet. Im Vorbeygehen ist der Leser zubertchten,daß da§ Bischoff-Re-Ordnunggister der Constantztfchen Kirchen, (s) die Bisthöffe dieser Zeit in dieser 25 M'Ordnung setzet: GaudentiuS,Martinus (sonst Marianus und Mar-Nantz-tianuS genennt) Johannes: sagende, dieser seye erst e. 6fo.erweh-let worden. Darum aber wird Johannes so wert hinaus gesetzt,wei-len Martianus unter dem König Dagoberts,dasBischthum verwaltethaben foll.Nach Bueelint Meynung,folgen stealso aufeinander,Mar-tinus,Gaudentius,Johannes. Hiervon aber ein mehrers^. c. 654.

Nach dieserWahl hat GalluS (aufdesSynodtBegehren) einePre-Galii Sy.digt gehalten.Johannes sey mit ihnie aufdie Cantzel gestiegen,und habeMg?'was Gallus tu unbekandter Sprachgeredt,demVolckverteutschet.Die ^Predigt lautete (K) von Erschaffung aller Dingen, von der Sünd undder Straf der Sünden,von dem Sündfluß und denen nach dem Sünd»fiuß lebenden Patriarchen,von dem Auszug der Jsraeliteren aus Egyp-trn, und von den Wunderwercken Gottes an dem Meer, und in derWüste. Er erzehlete auch die Historien von den Königen und Prophe-ten, biß auf Christum. Item des Herren Tauf,Wunderwerck, schwäch-liche Creutzigung, figbaffte Auferstehung, und herrliche Wtderkunsstzum Gericht. Die Zuhörer wurden durch diese Predigt so vemügt,

-aß sie gesagt: Gottes Geist hat wahrlich mit uns geredt. Herr Sim-ler (c) berichtet,daß Gallus an deu Priester Wtllimarummnd aus Pe-tro 6e ^atLlibu8,daß eranBtschoff Jobannem einige nützliche Erin-nerungen geschrieben,wie man sich im Kirchendienst zuverhalten habe.

Auderstwo war man mit Gallo und seiner Gesellfchafft nicht sowohl ^zufrteden.Aventinus schreibt (6), „es haben die Priester Zusamenkünf» Coiumba.-,ten gehalten, wider die durch Columbanum eingeführten Neuerungen, m Lehr.«mit welchen sie das mitChristiBlut erkaufte und in dteFreyhett gesetzte junger auf,,Volck,in Knechtschafft, wider die Gebräuch der Alten Wen wollen. ^Eon-

1. Theil. Jt . Son-"''°-

dlurer, Igclv. p. >74. (s) kru^cii. cte Lpilc. (b) V,r.

6^!!, l. c. <c) Xiirilj. dieser. ). (ä) H. isi.