Band 
Erster Theil
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258 Helvetisch er Kirche n-Geschtchten__

N. C. G Sonderlich hat sich wider sie ins Feld gelassen Ägrestirrr,s(e),deraus6^4. König DietrtchsGeheimschretber ein Mönch zu Lasse worden, und sichdes Ader- eine Zeitlang in Malten aufgehalten. Deme hat die Stanz gehaltenslaubc!!s Uhelenus (Appelltnus) sein Blutsverwandter, Bifchoff zu Genf, deß-thue Ionas Zrumrienrem iiLrericum, einen gruntzenden Ketzernennet. Er nahm sich der Sach sv starck an, daß er etliche benachbaurteBischöffe, aufseine Seiten gebracht. Den grössten Eifer aber widerdiese Mönchen erzeigteWarnachartus (^ajor vomüs,)Kömgl.Statt-Halter in Burgund. AbelenuS habe auch König Clotarium einzuneh-men getrachtet, aber bey thme (als deme des sel. Columbant Thunwohl bekandt gewesen) mehr nicht ausgewürcket als daß er im i z.Jahr(k) feiner Burgundifchen Regierung ein Concilium zu Mascon be-ftmlet. Allda klagte des Agrestint Parthey, daß diese Mönchen unnö-thige Neuerungen aufbringen,lassen aufeinesonderbareWeis ihreHaarschnetden/bezetchnea ihre Löffel,und übriges Eß-undTrinckgeschtrr,mttdem Creutz.Sie änderen die Gcbräuch der übrigen Getftlichen.Bey derMeßhäuffensic die Gevatter. EuAafiuS gab hinwiderum den anwesen-den Vättern zubedencken , objeLtssn irnr L §cripturatum ierie sliena?Ob diese Artickel wider die H.Schrifft seyen? Was eS schade, so einMensch ein Creutz über den Löffel,rc.machet? Durch solche Creutzzei-chen werdeder Teufel abgetrieben.Jonas,(ausser dessen Schrifftenvondiesem Concilio nichts gefunden wird,) beschreibt den AuStrag dieserHandlung zu der Mönchen Glimpf.So wir die wahre und vollkomneäNa, welche aber, (vielleicht nicht ohne der Mönchen zuthun;) wieviel andere denckwürdige KtrchemAntiquitäten mehr, unter das EiSkommen seyn, sowie, sage ich, die Handlungen dieses Concilii hätten,wurden wir ohne Zweifel (g), anders vernehmen. Jonas selbst geste-het,daß fichAgrestmus nach der Zeit aufdas neue, wider Eustasium inSFeld gelassen,und Am atmn und Romaricum aufseine Seiten gebracht'habe. Wann er aber auf jenem Sywdo so gar das kürtzere gezogen, sohätte er sich still gehalten,oder doch hätten ihm so fromme Männer, alsAmatus und Romaricus gewesen seyn sollen, kein Gehör gegeben.Uo"che>'. ES haben aber die obigen Mönchen nicht um dtßgestritten: Obgen Haar- wandte Haar solle schneiden lassen oder nicht? Prudenlius deutet an,esschneidkNk. haben die Kirchendiener schon zu Cypriani Zeiten, ihre Haar schneidenlassen. Das aber anfängliche« etlichen aus freyem Willen geschehenseyn möchte,wurde hernach allen zuthun gehörten. Doch waren allein

die

(e) lonrs Vir. Lirliss. c. 5, (s) pieäeAar. c. Laron, rekerr rä 6i 7.

(x) Colrf.§xLirli»U. L. 5cc. 7. an. 6.