Band 
Erster Theil
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Drittes Buch.'

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deret haben.Strabus (D schreibt,weilen sich täglich viel Wunderwerck N- C. G.bey S. Gallen Grab begeben,und der Ort dardurch trefflich berühmtworden, habe Victor solches stlbigen Mönchen mißgönnen; und durch Anschlagetliche Gewaffnete den Leib S. Galli zuentführen getrachtet. Dieß wider S.Mannschafft brauchte Abweg,doch wurde sie verkundfchafftet,deßwegen KMnun die Mönchen Wachten gestellt haben. Als aber die Wacht auf^^'den Bergen über die Kirch, (in welcher S. Galli Leichnam gelegenstye)einenungemeinen Gkantz gesehen,und daraus geschlossenes werdeunmöglich seyn diesen Leib wegzubringen, seye sie abgezogen. AufVernehmen, daß man bey S. Gallen Grab nicht mehr wache, habeVictor neue Douvpen dahin absübren wollen, ftye abervon dem Pferdgefallt mund habe die Husst verrencket. Also habe Gott dieses böse-,Vorhaben verhinderet. ES meldet zwar Herr Stumpf (m) , daßStrah ls schreibe, die Feinde haben S. Galli Grab geöffnet, und seyeMomm.die Sag gewesen, er seye heimlich entführt worden. Nun will Stra-bns, beydes in der Vvrred und in dem Büchlein, welches er von SrGalli Leben geschrieben, bereden, daß man solche Entführung onter-sta-den , aber nicht können werckstelltg machen. Daher haben dieMönchen ihren alten Vergabungs, Briefen, offt diese und dergleichenWort einverleibet ; ejus /acrus corpus ik>i requielcit, Güllus ruhedem Leib nach bey ihnen; weilen ihnen das widrige Geschrey be-kam gewesen, und ffe diesen Wohn, der ihnen so nachtheiktg war, denLeuten ausnel mm wollen. Doch solle Vineenttus(n), ein Prediger-Mönch, S. Galli Leib zu Fulda zeigen. BolaterranuS aber will (o),daß dieser Leib zu Bmvtgtum einer Stadt in Franckreich ruhe. Alsozanckrn die Benedtetiner-Mönchen über den Leib ihres PatriarchenBenedicti; die in Franckreich sagen,dieses Heilthnm seye bey ihnen,dieJt liäner aber geben vor, siehaben ibn in ihrem Gewalt, und streitenhierum so hitzig daß ein Theil den anderen der Lugen strafft, schreibenweitgriffige Büche*, und erpressen Päbstkiche Bullen wwer einander(?). Gewiß ist, daß S.Galli sehr kostbarer Sarck^. 0.1526. erbro-chen, darin« aber nichts gefunden worden, als eine Todtenfchiedel, einüberaus grosser Zahn, alte Lumpen,und höktzerne Bildlein (a).

Unter dem anderen Stein, auf welchem des Victoris Nahme ste-het, sollen deffelbigen selbst eigene Gibetu ligeu. Die Uberschrifft lau,ttt also:

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(I) Vit.rirll. ». c.i riz. sm) Okiroir. p. m. rAs. b. (n) 6vI6sü.6rsM«

Z.44. (o) Lib. >6. P. 1 64. k. (x,) vsll. äeV5u ?arr. p. 4 r.Lonring. Lcnsuia «jj»x^o«.l.uäav.x.Z7r. (y) SekobjnZ.sx.Lolöitü.^lem.'L'om.Z.x. »07,