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Drittes Buch.
Reiß erhalten. Hat Otmar die Gnaden, die er aufder ersten Reiß für N. C. G.sich und sein Closter erlanget, von Ptpino empfangen, (wie RatpertuS 744.schreibt,) so ist es mit Vorwiffen und auS Vergonstigung Earolt ge-schehen, wie Herr Sprecher bemercket hat (K).
Otmaro war das Aufnehmen seines Clvsters treflich angelegen. 748.So er tu Geschähen reisen mußte,vilis mili 6or(o vebebucur älelli (I)»^niaruSbediente er sich eines Esels. Nach der Mönchen Beduncken war dieses R"ein Zeichen grosser Demuth, aber dem Chrysostomo wurde solches bey Ar Mge-setnen Zuhöreren für einen Pracht (m) ausgedeutet. Otmarus seye so lesen seyn.freygebig gewesen, daß er ein Vater der Armengenennet worden. Eshat sich aber das Blatt mit Otmaro gewendet. Dem Crensrid, solgetein der Reichenautschen Abtey, und bald im Costantzischen Btfchthum(n) Stdonius: da sich mit Otmaro folgendes zugetragen. Lamper» Wird Ehe»tus,ein Mönch zu S. Gallen,beklagte ihne des Ehebruchs deßwegen bruchs bc»schriebe Sidonius einen Synodum aus, wie Herr Stumpfvermey-UT'nct,nachCostantz. Nachuntersuchung des Handels wurde OtmarüS§oncilioentsetzt, und in das Schloß nach Bvdmen geführt. Dieses war eine »»urtheilt,alte Stadt an dem Costantzer-See gelegen, von welcher selbiger Seeder BodemSeegenennet worden seyn soll: In dieser Gcfangenfchaßtseye OtmaruS so hart gehalten worden, daß niemand zu ihm kommenkönnen; er auch Hungers hätte sterben müssen, so ihme nicht Patgozusein Oonvenruai zu S. Gallen nächtlicher Weil,etwas hätte beybrin-gen können: Endlich habe man Gozberto, einem reichen Mann er,laubt, daß er denselbigen zu sich nehme, der habe ihn in seini Güter (das Stirbt mWerd, ob Stein bey Eschenz) geführt, allwo er r.Iahr hernach (o),Gefä»g.im r2.Jahr nach seiner Entsetzung; Hepidannus schreibt ^.(1.7^8."^Hermannus aber /6o. das Leben geendet.
! Die Mönchen halten den Otmarum für unschuldig. Ermenricus Ob ihm
(p) von ElwangkN, sagt, er seye voll H. Geist/ und göttlicher Tw recht odergenden gervesin. Sie geben vor, Ruodhardus , Landgraf im Tur- unrecht uc»gäu (von welchem Lang sagt (q), daß er ein Stlffter gcwesen, etlicher rKirchen und Eröffnen,und ein Stam« Vater der Grafen von Kyburg)und Warinus (5),dessen Bruder (2) oder Bruders Sohn l-O, Grafim Heidgäu(b) (Hegäu), nachdem sie die Güter der übrigen in ihren
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(K) kbDt p. 87. (I) §tr 3 b. Vir. Ormzr. c. r. (m) ltomil. r. in LpiA. säIlt. (n) ttcxici. 746. tlerm. Lonr. /t. 748. (0) kallir irerum cslculur IL>-nir äe I^irsc. Orm. t,ib. i. c. s. (>,) Vir. csp. 14. (q) lom. ». ss. ;;c>.
(7) Oe urro^ue vich LoläaK. Lom. r.pSZ. io;> (r) ik» I.SNK. r,
z;i. (s) Lucelioo juäice, (b) Viel. Lolch l.c»rxr»