_ Drittes Buch. _295
repemeknirecoeZir(k): „Erhübedas Closter, feinem Bischthum eitt-2--verleibet. Als er auf eine ZettinS Closter kommen,diejenigen so seiner,'Boßheit sich widersetzten durch Verleumdungen zu unterdrücken, habe,-fichGallus plötzlich an ihm gerochen, re.„ Dieser aber ist der Chara-' cter,mit welchem die meisten Mönchen ihre Schafften zeichnen,ja be-sudlen, und ihr mit Aberglauben und Paffron gantz angefülletes Ge-müth,verrathen.Fast alles Ungemach so Gott den Menschen zusendet,muß ein Mach dessen seyn,daß man sich gegen dieClöster oder Mönchenin einem oder anderem übersehen habe.Hingegen allesGute,so derWeltwiderfahret,müssenWunderwürckungen seyn der Clöfter Patronen, derReliquien,Crucifixen,re.Jch will noch Hr.Stumpfk (j)Gutachken vondiesemHandel,zu des Lesers Nachricht Sumarisch hinzuthun: Es lassetsich ansehen, sagt er,daß der Span zwischen dielen beyden Herren unddem Abt) gewesen, wegen zeitlicher Güteren,deren sich OtmaruS ihresBedunckens zusammen zurasplen,und seinCloster reich zumachen zu vielunterfangen wollen.Dann derCloster Fürbitt und Verdienst schon da-mals anfieng um Geld und Gut erkaufft zu werden, deßhalb man demCloster täglich viel Güter vergäbet. Solche Gaben und Güter wollendie LandSherren in ihren Gerichten,nicht gern fahren,und also ihr Ein-kommen fchweinen lassen- Zu dem war es diesen Grasen fürnemlich zu-thun, um bona kiscaliL. die Röniglichen Gsicer, so vorhin den Mön-chen verehrt, und damit der Grafen Verwaltung entführt waren. Zusolchem Unwillen der Grafen wider Otmarnm, hat geschlagen ein Ge-schrey von Otmaro rc. Ob Otmaro damit recht oder unrecht geschehe,überlässet Herr Stumpf für feine Perfohn,dem Urtheil Gottes,deutetaber an, es wolle andere beduncken, Stdonius hätte in einem gantzeuSynodo,eine so faule Sach,schwerlich durchdrucken können;und hatteOtmarus selbst,dem der König in seinen Klägde wider die Hertzogen,sognädige Audientz gegeben,oder die eonvenrs-Brüder,den König auchdißmahl um Hülsangerüfft/UNdHülferhalten können.Und weilenRud-hardus ein so grosser Eiferer gewesen für das Christenthum insgemein,sonderbar für die Clöster,so seye schwerlich zuglauben,daß er wider Ot-marum etwas wider Recht untersangen,oder anderen fürzunchmen, ge-stattet hätte. Daß Stdonius so jämerlich umkommen, möchten dieMönchen aus eben dem Eifer schreiben,aus welchem es komt,daß sie ihnnicht unter die S.Gaüifche Aebt zeh!en. Gewiß ist,daß weder die Co-stantzischen, noch die Reichenauischen Geschichten, hiervon Meldung
thun,
(k) ^lerclc. xsx. 17. (i) l.ib. 5. c. 4. Itiöem LIsr, Limler. -Vnri^. ttelv.läb.z,Mc.
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