Band 
Erster Theil
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296 Helvetischer Kirchen-Geschichten _

M thun/ und ist nicht gläubltch (wie ein anderer gelehrterMann (K) sagt,)7^. daß Gott solcher Massen gestritten habe, für den Hochmuth der Mön-chen/die thremBtichoffketnen Gewalt über ihr Closter gestatten wollen.Den Verdacht welcher wider ihn gefastet werden möchte,aus seinerBe-gräbnuß, wollen wir^. c 764. anziehen. Hingegen wollen dieMön-chen, des Otmari Unschuld und Heiligkeit erweisen, aus vielen Wun-deren,welche nach feinem Tod an bey,und durch dessen Leichnam gesche-hen seyen. Sie haben soviel Glauben gefunden daß Johannes Huß,irrseiner Gefangenschafft zu Costantz einen Briefa!so unterschrieben, amTag OtNMi, des getreuen Rnechrs unsers Herren Jesu Christi(I). Wir überlassen aber dem Leser selbst, selbige Wunderwerck beyStrabo und Jssne aufzuschlagen, hernach zu urtheilen ob sie glaubwür-dig,und ein genügsamer Beweis seyen, Otmarum we'ß zubrerrnen.

Anastassus um e. 737. Abt zu Pfeffers, machte sich beliebterDerü-Mite als OtmaruS. Als dergermtttlich Viorum Exemplar, ein Tugend-Aebt zu Spiegel, eben wie Baldedertus erstlich edeufatts Abt zu Pfesftrs , umPseffkrs. Bischoff zu Chur inrer illustres illustnllimus, unter

furrrefflichen Männeren der allerfürrreftltcbste genennet Wordenseyn soll sm).

^7^., Die Verftoffungder Kontgl.Merevinaischen Linien,in Franckreich^ Erhebung der Caroltngischea Fürsten, wird von Lang (n) also be-durck den schrieben, daß wir sie den Helvetischen Atkchen.Sa ten einverleibenPabst eilt. müffen.Er will uns bereden,Pabst Johannes habe Pipinum den Vatersetzet/ und Carolt mir eigenem Gewalr/„aufdenFranckreichischenKönigl.die Helvc. ,xhxon erhöhet, indem er Childerico Stuptdo,dem damaligen, unver-dem BÄ--ständigen, hirnlosen und unnützen König, das gantze Reich abgespro-zu Gefallen "cheu, alle Unterthanen, des Eyds den sie diesem König geschworen,gut ge- „entbunden,hingegen Ptpino alle Vollmacht,samt dem Konigl.Ehren-

heissen ? „Mittel über gantz Franckreich gegeben, und allen diesen Reichs-Un-..tertbanen befohlen, diesem Pipino zu huldigen. Weilen aber damals„die Orientalische Helvetia, als ein Theil Austrasta unter diese Cron„gehört, haben insonderheit auch, die Städt und Kirchen, Zürich und„Basel diesen Pipinum angenommen, und also mit dem Merck be-zeuget, daß der Pabst, als das höchst allgemeine, Christ, statthaltende„KirchemHaupt, auch über die König dieser Welt zugebieten,und ihre„Reich (aus Wichen Ursachen) zuveränderen,von Christo völligen Ve-rwalt empfangen habe. Lang hat, aufdaß er einen dem Wort Gottes

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vrtln. <le oriZ. Lcclel^ 6erm. p. -7. (l) 8rumpli. Hiüor. (.'onk-nr»Oonc. p.iA. I». lm) Lucel. RI,«c. ^ua.cirk. (n) p.L;r.§. 4».