Band 
Erster Theil
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_Drittes Buch._297

widrigen Schluß machen möchte,den wahrhaften VerlaufdieserSach N. C.verfälschet,dessen er mit einerWolckenPäbsttscher Zeugen zuüberweisen 7; l.wäre.Jch will aus vielen wenig beybringen.Barciatus(n) zehlet dieseGeschicht unter diejenigen welche sich spath,und nachdem sich dasKirch-wesen verböseret, zugetragen, die Päbst aber, sagt er, seyen Menschen,welche ihre Pflicht übersehen können.Auch habeKönig Childericus unddessen etliche Vorfahren, mehr nicht als Muni« KeZi 8 nomen 6 c preca-rium vitse ttlperi 6 ium,den Königlichen Tittel, und ein Leibgeding ge-habt, seine eigenthümlichen Güter hatte er aufgebraucht (0), ausge-

NomeN unam 6 c esm ^er^ärvi reäitüs villam (p), einen gering^ Meyek-

Hof,aus welchem er und seine Diener leben muffen.Der König!.Gewaltstund bey demHaußmeyer Piptno.Hiemit hatte Franckretch (sagtBar-elajus) L.König,einer führte den Nahmen,der andere übtedenGewalt.Dieser letztere nun, nachdem er des Volcks Gemüth an sich gebracht,warbe auch nach dem Scepter, und trachtete dem rechtmäßigen König,anstatt einer güldenen Cron, eine gefthorne Blatten aufzusetzen, undihne von dem Thron in ein Closterzu bringen. Erlieft durch 2. Abge-sandte, Burcardum, Btschoff zu Würtzburg, und Folradum Capella-rium,den Pabst Zachariam fragen: «Ob der Königl.Tittel gebühre, ei-gnem der den Nahmen trage ohne Gewalt und Vermögen, oder einem„der dem Reich weislich und tapfer vorstehe? Ware Zacharias einStatthalter Christi gewesen,so hätte er geantwortet, wie sein Meister.

1 -uc 12:14. Aber Zacharias hat sich für den erklgrt, welcher dem Reichvorstehe, ohne daß einer gewissen Persohn gedacht worden, welche ver-flossen oder erwehlet werden solte, das übrige den Rcichsständcn über-lassende.Die Entsetzung des Königs hat er gebilliget, aber den Könignichtentsetzt. Aus ferneren Bericht, daß cS um des Childerici Verstoßsung hingeqen deS P .pini Erhöhung zuthun seye, wolte er Anfangs mitder Sprach nicht heraus. Doch auf Vernehmen, daß die ReichsständeibrAugausPipinum richteten (dann das Fränckische Reich etnWahl-Reich(^) gewesen.) und daß Childericus so tumm seye,daß er den durchEntziehung eines Königreichs leidenden Vcrlurst nicht fassen könne,auch niemand im Volck ihne verlange, habe er hierzu eingewilliget.Sonderlich weilenPipinus,und deftnHerrVater,um denRöm.Stuhlsich wohl verdienet gemachet.Hiernächst schlagt Barclajus kein Blattfürs Maul, sondern sagt »»verholen, Pabst Zacharias habe mit sol-cher Einwilligung unrecht gethan. Der andere Papist, dessen Mey-1. Theil. Oo nung

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