Drittes Buch. 299
Nahme dieses Abts ist weder in OaMa LKMiana, noch bey anderen, so N. C. G.die Sachen dieses ElofterS beschrieben,aufgezetch^etPiptnus führte auf 7;;.Päbstljches Begehren fein Heer in Italien, schon Carlmannus solches France,idme m ßrathen. Nachdem er Atftuifo viel Land abgewunnen, begehrteder Griechische KayserConstanrinus sv.daß ste ihme als rechlmäfftgemHerren zugestellet werden, aber Pipinus solle die Geistes und Schlüssel Minusder Stadt und des LxLrcKa» Kavenna (u)dem Pabst überantwortet, mit Land»und ihn zu einem Herren eines grossen Theils Italien gemachet haben, schafftenDoch will Edmundus Richerius,etn Sorbonist (x),nicht zugeben, daß heMMt ?
Lcclella komans ante Laroli 1 ^ 1 . äonarionem, parrimonium rerreüre
Lc chrionem profanam, der Pabst vor der Oonarion Carolt ^l. überLand und Leute geregiert habe. Was aber von dieser Oonarion Caroltzuhalten seye,werden wir unter ä. e. 77z. forschen. Als AistulphuSdem Pabst neue« Verdruß anthäte,Pipinus aber nichtauferstes Win-cken mit seinem Volck in Italien fich verfügte,sendete ihme Pabst Ste-phanus einen Brief als wäre selbiger von dem H.Apostel Petro au Pl-pinum und dessen beyde Söhn geschrieben, mit ernstlicher Vermahnungderjenigen Ktrch,in welcher seine Gebein ruhen,zu Hülfzukomen (7).
Pipinus hat dem Closter Morbach im Elsaß in iua Lleemol^na, SW z«als ein Almosen verehrt das Closter Lucern, samt s. fteyen Edelknech. Lucem vemtcn zu Emman,ander Rüß, und allen Kindern nnd Nachkommendenderselbigen. Mit dem Beding,daß sie die Pflichten die sie demReich zu L,,M.erstatten schuldig wären,fürohtn diesem Closter beweisen.Diese Verga,bung wurde hernach von Ludovico l. und dessen Sohn Lothario be-kräfftiget. Dieser PiptnuS solle sich Lustbarkeit halben offt zu Solo-thurn aufgehalten, auch das von diesem König her genannte, eine Meilunter Solothurn gelegne Jagdhauß und Berg-Schloß, der HerrenBernerischer Landvögten Residentz, Pipp erbauet haben. Daher des-sen Gemahlin die Wertrada, (Bertrada) Caroli des Grossen FrauMutter, nächst dem Stifft Colmar und Costantz,auch zu der eolie-eiLt und Chorherren'Stifft zu Solothurn den ersten Grund gelegt undsie mit vielen Güteren begabt haben soll.
Drey Jahr nach Bischoffs Sidonii Tod, (ä. C. 758.2) hat 7^Johannes li. (3) Bischof zu Costantz, die Abtey zu Retchenau ver. Elfte veswalten. Er war auch Abt zu S. Gallen. Aber Hepidanus sagt: per Bischoffsvim suscepir : er habe sich mit Gewalt eingedrungen. DanlE^ E
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