Band 
Erster Theil
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Zoo_ Helvetischer Kirchen-Geschichterr _

N C G.die Mönche«, krafftder alten eonciiiar-Ononum, dem Bischoffli-

758. chen Gewalt unterworffen seyn sotten, hingegen suchten die Mönchender S. solches Joch von sich zuwerffen. Die Partheyen erzeigten grossenGaMen Eifer gegen einander, beyde würben den Königen nach, und suchten siearaen ei"' auf ihre Seiten zubringen. Weilen nun das Cloßer beyPipinodasander, kürtzere gezogen, konte HepidannuS nicht verbergen, daß solches denMönchen wehe gethan habe.

764. Über die Kirch in WalliS ein groß Unglück ergaWen,dann sie vonUb/mli Saracenen überrumpelt worden, und hat son rlich die Kirch zusters S Sitten grossen Schaden erlitten (t>). Willicarius (sonst Williha-Mamitz'. rkus) der Bischoff den sie versteffen, begab sich nach Rom zu Pabst

Paulo, welcher dem neuen (c) Closter Lauresbetm (ligt ohnfernWorms) etliche begehrte Hetlthum durch Williharium übersendet.WillihariuS kam hernach nach S. Mauritz,und y^tte daselbst sein

765. Wesen. Dieses mag die Urfach seyn, daß er sich in einer zu At-Ver,amm-tigny (ligt in Champagne im Ertz- Brschthums Rheims,) von 27.«man» Btschöffen, und 17- Aebten gehaltenen Versammlung unterschrie-

^ bM , kpiicopus I^tonaKerio 8. ^lauri'rii» Btsthoss in S. MaUti-tzen-Closter. ES war auch daselbst BaldebertuS Lpltcopus ka 8 l-e.Bischoff zu Bast!' und Johannes Bischoff zu Costantz. Sie habensich unterredet, daß so einer der anwesenden Prälaten sterbe, jeder derübrigen i oo. Psalter, und derselbigen Pfarrer i c>o. Messen fingen sol-len; der Bischoff selbst soll zO. Messen hatten, wofern er wegenLeibs-Schwachheit solches nicht könne, solle es an dessen statt einanderer verrichten. Die Aebt, welche keine Bischoff sind, sollen dieBtfchöff ersuchen, daß sie solche zo. Messen lesen; die Pfarrer der-selbigen aber sollen die ioo. Messen, und die Mönchen die ioo.Psalter abstatten ( 6 ).

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