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Helvetischer Kirchen-GeschLchten
Gelegenheit sich selbst zu Nutz gemacher, und in H. Schriffrflezfftgge-lesen haben?
Predigen X. 2 Diejenigen welche keine Bibel zu Hauß gehab", oder des Le-Ms Heil. ftns unbertchtet gewesen haben Gottes Wort wissen können/ aus denenSchrrfft. Predigen,in welchen sothanes Wort sietsslg erklärt, und zu des VolcksErbauung und Nothdurfft zugeeignet worden. Was droben wegenWillimart/Galli und Iohannis des Ledrjüngers Galli, aus Straboeingeführt worden, gibt unwiderfprechlich mit, daß die Kirchendienerdurch ihren Beruf verpflichtet gewesen, das VolL durch emsiges predi-gen zu unterweisen, damit nämlich das worr Gorres unter ihnenwohne mit aller Weisheit, Oloss z Und daß treue Lehrer aufden Kantzeln nichts geredr, als was aus reu Schr fften der H. Apoßleaund Propheten deutlich mögen dargethan werden. Daher dem Gallodieses Lob gegeben worden: Supernagracia prLvenlenre-ranto üuäiollivinas eporavit 8cripmra8, ur äs rbesauro luo nova proferrs polier LL
versrr (n). „er hat durch die Gnad Gottes aus H. Schlifft so viel er-lernet,daß er aus seinemSchatz altes und neues hetfürbringen können.H.Tchri'ffe Xl. a In den ersten Jahren dieses Kirchen-Merschiemtt zu der«st 'dr elui'Zeitcha die Lehr am retneften war,hat man in den Co^ciliis nichts wol-«nd Ä ^ aufdie Bahn bringen und kommen lassen als w,:s man apei rix Scri-ker in ^ pturnrum reüimoniis - mir klaren Zeugnuffen >ä Schlifft dar-Elaubens-thun können, wie ein Bischoff^.c. z8i. auf dem Coneiito zu NglarSachen, geredet. Dem das in H.Schriffk nicht genügsamen Grund hatte wur-de kein Platz gestattet. Allermaffen Ambrosius in erstgedachtem Contiiioausgerussen: ^narkema W, c;ui 8criprurl8 clivlm'x aöclir alic^uic!aur minuir: Go jemand etwas lehret, das in>A. Schlifft nichtenthalten ist/ oder dasjenige / so mit ftlbiger überein kommt,nicht annimmt, der sey« verflucht. Die Väter des Chalchedo-nenstschen Concil» haben (wie die zu Epheso 4z r. auch gethan)die S Schrifft auf einen, mitten in die Versammlung gestellten Throngesetzt; anzudeuten, daß Gott durch dieses sein Wort, alle Glaubens-. . . ^ Streit entscheiden müsse, und sie allein aufbcffe r Stimm Achtung ge-Z^E'ben. n Insonderheit war man sorgfältig, daß der Grund der ftligma-tMaet chenden Lehr,der hohe Artickel von den dreyen H.Pcrssnen im Göttli-„nd behai chen Wesen,und von der Vereinbahrunq der Göttlichen undmenschli-tet die chen Natur in der einigenPcrsohn desSohns Gottes,unversehrt bleibe.A"^Womit zugleich der starckeTroft,welcher durch das Evangelium einem
büß-en) §crsk. Vir. 6ril. t4b. i> c. r.