ziL Helvetischer Kirchen- Geschichten_
deßwegen fraget »weiter: „Ist unser heutige Römische, nicht der„wahre Christlich Apostolische Glaube, sondern Anttchristisch und ein„mehr als Egypttsche Finsterniß,so folget,daß gleichwie in der gautzen. Welk,also insonderheit auch zu Zürich (und in den übrigen Helveti-schen Gemeinden) nie kein ChrWche Religion Müh», nie kein„Christliches Licht erglantzet, sonderen gleich von c. zoo anstatt„Christlichen Lichts, aufdie Heydnische Dunckelhett, eine viel dickere„Finsternüß eingefallen seye. Woraus dann noch weiter folget, daß„nicht allein ihren selig in Gott ruhenden uralt Römischen Vor. Elte-rn, sondern auch ihren Köntgl und Kayserlichen Srttzteren, gantz„spöttlich und schwächlich seye,undHotttng» und S-umpsund andere„ihre Mit Conft-rten, nicht allein insgemein die Römische, sondern„auch ihre eigene Züricherische (und gesamte Helvetische) Kirch mit„allerley abergläubischen Neuerungen undAbgöttisch-AntichristischenGreulen beklagen und beschuldIen. .
. X l v. Dieses lst der Zweck des so weitläufigen und verdrießlichen
M.A,k Wort-Haders,welchen L«ng in seinem sogenai.utcu Grundriß führet,
u 2 we f. in Meynung wir sotten die Legenden, und alles daß die Mönchen vonCoKstantino,Clodoveo und anderen Kayseren und Königen,rc. oder vonden Römischen Calender-Heiligen, geschrieben, annehmen, als wareneS lauter Evangelia und für eine Richtschnur halten,mit welcher unserGlaub und Gottesdienst übereinkommen müsse. Aber wir wissen durchGottes Gnad,daß wir weder in denHelverischen noch in anderen Histo,rien, sondern allein in H. Schlifft, die Gottes einiges Wort ist, suchenmüssen,welches die feligmachende Lehr und Religion seye. So viel aber«..xden Glauben derHelvetischen Kirch betrifft so finden wir in denen obwolwenigen Schrissten-derFrembden nndE 1 nheimschen,von welchen unsere' vaterländische Sachen berührt werden, darvon so viel daßobüchonwirnicht (wie P Lang) alle Theil und Alter der Welt durchlauffen, wirdarthun können, daß Lang,als er die Wahrheit seiner Religion auf dieUbereinstimung milder uralten ersten Helvetischen Kirch al§ auf einenGrund gesetzt,er gleich seye jenem thorechten Mann,der setnHauß aufSand gehauen, welches ich mit wenigemaus vorgehenderHifioriedar-thun gewillet bimnachdeme mit einemWort wird angezeiget haben,unsgeschehe unrecht, mit dem daß er sagt, wir reden schmächlich undMdet spötklich von den Kayserlichen und Königlichen Stiffteren der Hel-spöttiich vetischen Kirch.Aber nicht wir sind dergleichen Leute,sondern dieMön-von den cheu, welchen die König so viel gutes erzeiget. Ich widerhole nicht,wasKönigen. derBrunechildis halben Bl.264. eingerücket habe.Bon Dagoberto (y)
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