Band 
Erster Theil
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z;8 Helvetischer KirchewGeschichten _

alle meine Lehrer. Ich bin weiser als die Alten/ P5. 119: 99. ioo.Gallus smit Frivol,uo,re. hat eS gleiche Bewandtnuß) bar nicht in sei-nen Nahmen getauft So hat er seine Zuhörer nicht auf sich gewiesen,als der ihnen keine in seinem eigenenGehirn gesponneneLehr angegeben,sondern er hat feine Zuhörer gebauet auf den Grund der Apostlen undPropheten, 2:20. Gölte er es nicht gestattet haben, daß manin den Schafften derselbigen nachschlage, ob eS sich also verhalte ? Oderso er etwas hätte aufdringen wollen , daß mit Gottes Wort nicht über«einkommen wäre, hätte man es annehmen müssen, ohngeachtet derernstlichen prorellation Pauli, Qälar. l: 8-9- Apollo war mächtigin den Schafften/ wußte aber allein den TaufIohannis/hand-lete das ist ledme doch öffentlich in der Versammlung ; AberAquila UNd Priscilla haben ihm den weg eigentlicher ausgelegt /äaor. 18 : 24. rc. Wäre es nun diesem, oder anderen, d>e sich durch ihnunterrichten lassen, anständig gewesen, koste des Aquila Unterrtchtungnicht hätten annehmen wollen, unter dem Vvrwand, ihre Lehrmeisterhaben ihnen eines und anders nicht also erklärt? Wann der andereBott eine gute Zeitung mit mehreren Umständen erzehlt alS der erste,den wir angehört haben, nehmen wir es von ihme gleich von dem erstenmit Danck an.

Papisten Q. Erhellet sich also l. daß die Püpisten,der Success on sich unbil-ruhnttn sich rühmen,und sie umsonst zu einem Beweiß machen, daß sie recht Ca-ceffio? ob. tholifche Christen seyen. Verstehen fie die Succession der Versöhnen?ne Grunv. So müssen sie selbst gestehen,daß unter denen 6.HelvettschenB schthü,meren keines ist dessen Ursprung sie zeigen können, ja keines in welchemsie eine ununterbrochne Nachfolg der Bischöffen,darthun können. DieSuccession der Lehr können sie noch weniger behaupten. Dann ichgenugsam anS Licht gelegt, daß die Lehr und Gebräuche mit der Zeitstch geänderet und man in einem und anderem von den Fußstapfen derVorfahren abgewichen seye. Gegen welches Gott der Herr seinMißfallen ohne Zweifel bezeugen wolle (K), durch so viel schwere Ge-richte/welche er in diesem Aller nicht weniger über die Helvetische, alsüber andere Kirchen ergehen lassen. Doch ist es bey diesen Aenderun-gen noch nicht geblieben / sondern die Sach hat fich hernach mercklichNicht die geböseret; wie die folgenden Geschichten mitgeben werden. 2. Fer-Reformir- ners erhellet sich, daß wir Refsrmirte mit keinen Fugen für Neugläu«Bavi btge zuhalten,sondern die Papisten, z. Daß die Nach-Welt Übel be-sten find trogen worden, indcme fie einem und anderem, welches aus diesem

Kir-

(k) Viö. Ilornnz. 14. L, Vll. rro.