Band 
Erster Theil
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478 HelvetischerKirchemGefchich te ri

« C G rer fürtreßtchen Manneren Mutter Statt worden. Das Cloßer896. seve anfänglich zu der H.Iunzfrau Ebren gestifftet, hernach nach S.Theodors (K) endlich S.Pelagkt Stifft genennet worden. Weilen dieLeiber dieser beyden Heiligen,dahin kommen.

Alemani' BischoffSalomo könte so kostbare-Wercken sich unterfangen,wel-scher Her- len ihne Kayser Arnolf mit schönen Gütern in Schwaben beschenckt,welches dem (Pertolt) Berchtold undErchinger,derenHerrschafft selbi-«eaen Sa- ae Güter entzogen wurden,sehr wehe gethan M. Diese waren Brüder,lmo. Hertzogen in Alemannien,zu Bodmen scßhafft. Sie paffeten dem Bi-

schoff aufoffentllcher Straß auf,als sie ihn nicht erhäschen könten,über-fielen sie das S.Gallische Closter mit bewehrter Hand,in Hoffnung desBischoffs sich zubemächtigen, aber der Bistboffbekame bey guter Zeit

Nachwind, und begäbe sich in 8ÜVLM vs1Ii8 'I'urbatse.sLrampellLre^m-

öem valiissimLm . nach Herr Stumpfen (lc) Erklärung nach Turben-thal,Zürtcher.Gebiets,aüwo selbtgerZeit eine groffeWildnuß gewesen,bauete daselbst S.Gallo zu Ehren eine Capetl,und hielte sich so still,daßman lang nicht erfahren,wo er hinkommen. Mittlerzeit machte er dieSach dem Kayser Arnolfo anhängig, welcher beyden Partheyen nachMayntz einen Reichstag gesetzt.DieHertzogen wurde von dar nachJn-gelheim geführt,aber aufHaddonis undSalomonis Vorbttt,nicht nurbey demLeben,sondern auch beyEhren erhalten,mußten aber eidlrch ver-sprechenden Bischoffin denen Güteren,so ihm der Kayser geschencket,nicht zubekümmeren.Die Sach that eine Zeit lang gut,so daß sie Sa-lomo zu sich nachCoßantz geladen. Tracttrte sie aber so köstlich,daß selbi-ger Pracht den Neid gegen den Wohlstand des Bischoffs,und den Un-willen wider deffenPerson in den Hertzogen erneueret,sonderlich weilender BischoffdeS S.GalltschenClosters Reichthum alsoausgestrichen,daß sie vermeynt,er habe es gethan,sie zuverachten und zubeschimpfe (1).

Diesem Zeitkauf wird eingerücket, daß drey, in Hoffnung etwa-Heiliak Gelds bey ihnen zufinden,im Ergäu ermordete,durchreisende Engellan-der tvre abgeschlagene Häupter selbst nach Sarnenstorff getragen (m),daselbst begraben, und mit vielen Wunderwercken zu einer starckenWallfahrt Anlaß gegeben haben, daß Adalricus/Hertzog BurckardSvo4. bey Regulinda oder Reginlinda ( mm) Kayser Conradi l. Tochter, ge-zeugeter Sohn (n),in der Aufnau gewöhnet,und aus Englischem Be-fehl die Wiboradam (eine Freyherrin von Klingen,welche zu Costantz

und

(k) l.Lnz. p. 5 ZA. si)LccLrö. c. i. (Ic) !V. z;. (I) Lccrrä. c. k. (m) Flu-ren, btelv 8, p. r;8- (mm) btocrinA. bt. L. ir;;. liz6 (n) Lucel- Öonü.c,c. L »j,. i>. 474. eum uonniü vfnzvlsw perüüe.