486_ Helvetischer Kirchetl-Geschichterr _
N. C. E. neben anderen Prälaten und Fürsten, Notingus, Bischoff zu Costantzsrr. diesen Traktaten beygewohnet und unterschrieben (I).
Herr Haffner schreibt (m),es seye Rodolfi».König zu Burgund,vom Heil. von Samsorr einem Italiänischen Grafen geschenckt worden, derjenigeSpeer ist L Speer,mit welchem ein Krtegsknecht des am Creutz Hangenden Herrenerdichtet. Christi Seiten geöffnet (n), und welchen Helena des Grossen Constan-tini Mutter gefunden habe; als nachwärts die Burgundische ?ami!ierlöschemseye dieser Speer zu des Reichs Kleinodien gelegt, und ä.e.i424.ncben anderen der Stadt Nürnberg in Verwahrung von KayferSigismundo gegeben worden. Aber hier ist zugewahren l-daß das Ei-sen dieses Speers an unterschiedlichenOrten gezetgetwird(o). -.DaßSigebercuS (?) sagt,das dem Burgundtf.König gebrachte Präsent,seyeeine kunstreiche Lantzen gewesenen welche etwasLisen von denNäglen(Murerus (ci) sagt, ein Nagel) damit Christus ans Creutz gehefftetworden, eingeschmidet war, hu» öicirur, und sage man, daß sie vor»Grossen Constantino gebraucht worden; nachdem sie in die Händ Ro-dolfs, Königs in Italien und Burgund kommen, habe ihm KayferHeinrich keine Ruh gelassen, biß ihm Rodolf selbige gegen einenTbeilSchwabenlandsund andere'Schenckungen überlassen. Aber was we-gen dieser Näglen vorgegeben wird,ist ein so kahles Gedicht 0), als dasvon der gedachtenLantzen immer seyn mag Dann z.Herr Haffner selbstschreibt (§),diese Lantzen,welche von denZeiten derApostlen an verroh-ren gewesen,seye i io2.bey Einnahm derStadt Antiochta gefun-
den worden. 4. Mathäus Parts vermeldet (c), nachdeme em Mönchausgestreuet,diese Lantzen seye ihm vom H. Apostel Andrea im Schlafgezetget worden,haben viel dieses Vorgeben für eine Betrügerey gehal-ten, auch nachdem die Lantzen, nach Gewohnheit selbiger Zeiten diesr-.. Feuer-Prob ausgestanden.Eben so schlechten Grund hat das, daß Cbrl-Christi ftt Blut welches sonst an unzählbaren anderen Orten, und zwar hierBlut. und höre in grosser Maas gezeiget wird (u),tn die reicheAu komen seye,
(x). Buceliaus (7) schreibt,es seye dasjenige Blut, dessen ä.e. 802.gedacht worden, nachdem es erblich an GrafWalther kommen, unddessen Gemahlin Suavahilda selbiges in diese Au getragen, ihren kran-kten
(I) Vicl. Llonäell.äe is primsute. p. 69;. 69s. 8cc. (m) Ikeskr. 8oioci.^n.cit. (n) irr l.37. lie kaigtsc. ^enc. p. ^70. ex I-uicpr.^cm. Lucel.Contt.^n-z-I(p) va!I. 6e Obj. LuIt.UeliZ. p.67;. ch. (p) ^ri. 9^9. itL 6uilim. ttelv. a p-g»tSb. l-LNA. P.Z64. 66r. b. (c;) p. 186. (t) vicl. vLlI. l-ib. cit. p. 676. (?)i leo. (r) p. 4r. 2p. Norcinß. tt. L. r: ^64. (u- ttospin. lielempi. x. i rf,(x) ttermrn, Lontr. ^n. cit. (/) Lonit. eoä.