Band 
Erster Theil
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Viertes Buch.

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ckrn Bruder Ulrich,daselbstigen Mönchen,dardurch gesund zumachen, m « arseye sie durchGottesGewalt genöchtset worden,selbiges alldort zulassen. '92.-.. '

Kayftr Heinrich und König Rudolf stunden übel gegen Hertzog HertzogBurkard,welches etlichen Helvetischen Clöfteren übel bekommen. Der DurcardHertzog hat Luitardum (2) Probst hernach Abt zuReichenau,samt de,UUnrn daselbstigen Mönchen verjagt,darum daß sie dem Kayftr angehan, naEenget. Aus gleicher Ursach solle er vorhin Abt Heribertum auch ver-M.trieben haben. König Rodolfsuchte auch,das Zürich,und Turgäu ansich zubringen,und stunde mit seiner Armee allbereit bey Winterthur,werde aber durch Bmkardumhintersich getrieben (s). Weilen dem DemFrauerr-Stifft zu Zürich,die in selbiger Gegend ligende Güter entzo-Frauen,gen worden,hat Hertzog Burkmd (an welchen mitdem Alemannischen MAerHertzogthum, auch die Cast-Vogtey der Züricherischen Gtiffteren s» „ gs,,.kommen) gebotten (b), daß dem Gestifft die Gesell abgefolget werden. M.

Hat sich hernach mit König Rodolf betragen, und thme seine TochterBertha vermöblet. Wurde auch bald aufeinem Wormsischen Tag,in Gegenwart WaldontS, Bischoffs zu Chur,Not:ngi,Btschoffs zuCo-ßantz, rc. mit dem Kayftr verglichen (c).

Engelbert,Hart-nanni Nachfahr in der S.Gallischen Abtey, war Dessengantz unglückselig.Er wolle die Clostergüter widerum selbst bauen lassen, Ernst wi.und die Lehen den Lehenleuteu aussagen. Aber diese Lehenleut wurden der dasin denen von Hertzog Burkard,wider Rodolf und sonst geführten Krte- ZMgen, frech und kriegerisch und gaben dem Begehren des Abts, keinenPlaß.Zu dem,so mußte Burkardus,mitRodolfo, nachdem er mit ihmFried gemachet, in Italien ziehen. Die Kösten zuerfchwingen, perivirpr-ekationes miiiribus iül8,hat ek vom S. Gallischen Closter etwas ansolche Kosten beaehrt Als der Abt (der eS mit deSHertzogS Feinden (6)gehalten hab? soll) solche geweigeret,hat sie derHmog mit Gewalt ein-getrieben. Damit nun der Abt widerum an fich lösen könne, was dieHertzogischen demCloster entführt,hat er Kelch und Crucifix zuGeldge-machet. Daher verschrcyen die S Gallische (e) und Reichenauische (f)Mönchen den Hertzog, als est en Tyrannen Aber,-die Mönchen sind,,also gesinnet (sagt (^H.Bullinger) daß sie vermeynen,jedermasi solle„ihnen zutragemund sie füllen, sie aber sollen weder der Oberkeit gehor-sam seyn, noch zu keiner Nothdursst steuren. In gleicher Meynung

wird

(r) kucelino Lonkznt. ^n.-r2- 5 ccu; vi.Irrur. (a) »epiäsn. Lc ljermsn..

Lontr. yi9. (b) kuttmx. Dx. V L. 8 lumpk. Vl. if. («) ttarrmsn.

^nnsl Lremic. ^n. 82,1 ( 6 ) 8 rumpk. V. 5. (e) Lccsrö. c.

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