Band 
Erster Theil
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5c>8 Helvetischer Kirchen-Geschichterr

M M bert,BischoffzuChur;legten stchindieSach. Nachdem alle Mittel fehlgeschlagen, hat Ulrich die Schwaben,Hartbett die Metier beredet,daßHe die Waffen wider den Kayser nrdergelegt (lc). Darauf Luitolfus al-fobald sich in dieFlucht begeben,würd deSAlemasnischenHertzogthumsentsetzt,aber durch gedachte Bischöffe mit Ihr. Maj. versühuet, mußtedoch dem Kayser auf einer Jagd, mit blossem Haupt und Füssen, einenFußfall thun. Hertzog Conrad reitzete die Ungaren,daß sie in so grosserMenge heraus ksmen,daß sie sich eingebildetes könne ihnen kein Scha-den widerfahrenes seye dann daß der Himmel über sie fallender daß sievon der Erden verschlungen werden. Aber Conrad gieng auch in sich»n. selbst, und versühnte sich mit (Y Ottone. DieUngarer,welche nun es»JshrdieLänderdurchstreiffet hatten,wurden,e!ltch wenig ausgenomen,erschlagen. Ja 220 Jahren soll kein herrlicher Sieg erhalten wordenseyn Schimpflich ist daß ihne Bucelinus (m) zuschreibt einem Creutz,welches vom Hime! gefallen, und dem Kayser vorgetragen worden seye.SN' Die zu S.Germani Abtey im Granftld,gehörige Güter, wurdendurch Unachtsamkeit der Burgundifchen Königen, hier und dort ver-theilt. Als nun Kayser Otto einen Reichstag halten liesse, btt derBurgundifche König Conrad, den Kayser, seinen Schwager, geftaget,ob ein König befugt seye, ein gefreyet Closter zuverschenckcn: Ihmwurde mit Nein geantwortet? Deßwegen verfchaffete Conrad, daßdie entfremdete Güter dem Closter wider zugestellet worden (n).

„.^8 Die O Hz/, zu G- Gallen entstandene Feuersbrunst, hatMöncken nicht allein die Closter-Gebaue sondern auch die Gemüther derMön-ru S. Gai-chen verderbt,und ein so grosses Feuer unter diesenBrüdern angestecket,len sind daß das letzte ärger als das erste gewesen.Diestreitigen Partheyen wa-zweyträch ren (o),der Decanus Craloch oder Craloh,Abt Thietonis Bruder,wel-chem der allgemächlich Ruh suchende Abt,viel Gewalt gelassen, der aberals ein ernsthaffter und strenger Mann, den Mönchen alle Änmuthunggenommen,und sie,indem er sie zu zähmen und zu zäumen vermeynte,wi.der sich ermüdet. Die ftärckest Gegenpart machte Victor, etnCouven-tual aus einem alten Rhetischen Grafen-Geschlecht, von lustigem Hw-mor,gelehrt, inviciissmoriu msie traetLrus (p).von diesen Brüderen ,so ihn geneidet,übel gehalten. Cralo fuhr ihn bey gewissem Anlaß, mitrauhenWorten amdargegen dräuete ihm Victor mit der Faust,welchesCralo eilends dem Abt geklagt,ohrrgeachtet Ano,ihr dritterBruder, desVietoriS guterFreund dem Cralo solches mißrathen. Victor vermer-

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(K) Luler. p. 107. (I) 16 . p. roF. (m) eonü.^a.-^s. (a) vrülk Lib.I. c.(0) Lcc-rsi. c. 6 , /h-z. (x) x. ivS.