Band 
Erster Theil
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Viertes Buch. 5n

ben einbüffenmußte,wann nämlich eme öffentliche Verfolgung entste-m C Khe. aber sie haben es zuthun mit einem,welchen sie krafft erlangter Frey» 9^'.helt zu ihrem Vater angenommen, der die Kinder nicht Haffen, sondernlieben solle; und zu einem Hirten,dem es nicht gezieme, die Schaaf zuschinden, sondern zu beschären.Enbltch wurffen sie dem Cralo vor,er ha-be das Closter bey Nacht und Nebel verlassen,und geplünderet. Dochhat Bischoff Ulrich und dessen Gesehn Amelongus, ein vortrefltcherMann, welcher einen vornehmen Bruder im Closter hatte, erstlichdie Mönchen, hernach auch Victoren; mit Cralone versühnt.

Daß Cralo nicht Ernst gewesen mit Victore Frieden zuhalten, hat Dieser ü-sich erscheinet,als dieser in des Abts Abwesenheit;von dem Decano Er-bee undlaubnuß erlangete,seine Freunde heimzusuchen.Nachdem Cralo von die, Achmftm Vorhaben gehört,hat er sich erschrecken lassen, Victor werde zuEnze- Gewalt,lmo überlauffemund ihm Händel machen,gab deßwegen cinemEdelmanBefehl,er solle (so es änderst nicht möglich seye) Victoren; mitGewaltzurückbringen. Nachdem der Edelmann Victoren; erhäschet, und mitguten Worten ihn nicht ergwinnen tönte, stupfete er ihn mit einemSpilßlein in dieSeiten,worüber Victor ergrimetemnd den Edelmannmit einem Sparren vom Pferd geschlagen,daß er halb tod zu Boden ge-legen; dargegen die Diener,welche der Edelmann bey sich hatte, ihrenHerren zu rächen,dem Vietori die Augen ausgestochen. Nachdem dasGeschrey hiervon ins Closter kommen,wurden die Mönchen sehr widerden Abt erhitzet, sonderlich nachdem sie den blinden Victorem selbst gc-sehen;dann sie wollen sich nicht ausreden lassen,derAbt habe befohlen mitVictore also zuverfahren,ob derselbige schon einen Eyd thun wolte, daßdem nicht also seye, und weilen des Bictoris Verwandte gedräuet, sichan deSAbtsPersohn Machen,liesse er seinZimer durch bewaffneteMän-ner bewachen. Befähle Waltoni, des ClostersDecano, den Kranckenzuverpyegen. Aber Walto wolle es nicht thun, sagende: die Decantzwar haben sich der Krancken jederweil angenomen, auch ohngeheiffen.

Aber kein Abt habe jemahl einem Decano einen Mönchen anbefohlen,welchem er dieAugen ausstechen lassen, welche Antwort den Cralo alsoerschreckt, daß er fast alle Krafft und die Red verrohren. Aber den Edel-mann und andere,haben des Bictoris Verwandte umS Leben gebracht.

Also hat HerrStumpfrecht geschrieben (7): „Der unverträglich Adel,

„hat sich zum erstenmal in diesen Mönchen Craloh,Victor, Enzelin,re.

»sehen,und feine Tyranney durch dieKutten aus scheinen laffen.,.Dochthut Mnrer dem Vietori unrecht, schonet hingegen dem gewaMWgen

Abl

(7) lüb. s. c. s.