Band 
Erster Theil
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Viertes Buch.

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wesenden Mönchen sotten zufamentrettemuvd aus ihrem Mittel,einen N. C. G»anderen Abt erwehlen. Doch liesse er sich bereden,bey feinem Herr Va-ter daS Wort für sie zuthun.Dieser (als sie für ihn komm) öffnete glei-ches Bedencken,abseits zu seinemSohn undGemahltn,ssgmde: „Wel-„len er S.Benedicti Regel diesem CloAer btßdahtn nicht belieben kön-nen,wolle er selbigen,wann sie es rathsam befinden,einenAbtgeben der».nach sothaner Regel gelebt habe,,: mit Nahmen richtete er seine Ge-dancken aufobgedachten Sandratum,welcher damals bey Hofwar, dieS. Gallischen Mönchen schwartz angeschrieben, und von welchem derKayser, am Tag zuvor gesagt;wolte Gott daß alle Mönchen waren wiedieser! Nachdeme aber Ekkehardus, sich gegen Ihr. Maj. vernehmenlassen,sie werden ja des Closters Freyheiten nicht schwächen, ehrete derKayser die Carres, mildem gewöhnlichen Kuß. Den neuen Abt wolleer noch nicht grüffen,endlich liesse er sich denAbt-Stab bringen,und gabselbigen Nottero, doch mildem Gedtng, daher ohne Burkardi Vor-wissen nichts wichtiges vornehme,und küffete den Abt, welcher hierauf

LvrnFelio allsro liäern juravir (o),dM Eyd abgelegtchiNgegen MUßtMihm auch des Closters Edelleute schweeren,ihme treu zu feyn.Der Kay-ser setzte hinzu,er werde ehest jemand zu ihnen senden, gegen selbigen sol-len sie sich ehrenbtetig und gehorsam erzeigen.Wegen sruchtbarenJabr-gängen, ist unter diesem Abt ein so grosser Vorrath im Clofter gesam-ter worden, daß die Mönchen von dem Abt gesungen r

O forcunarLM Qslll me Lonlule cellam!

G. Gallen Zell war unter meiner Regierung glückhaffr.

Der Wein möchte wegen Menge, nicht mehr behalten werden, und^,^ diewurde nichts geachtet. Er bauete neben das Closter ein Vogebund Mönche«gezähmter Tbteren-Hauß, war in allem prächtig, liesse den Mönchen germd.dtßweilen viel Kurtzweil zu, doch thaten sie leis darzu, auf daß sie vondenEeyen ntchtgehört werden. Der Abtgieng bißweilen aus demCloster, aufdaß sie nicht meynten, sie müßten ihn scheuhen, und ihrenzcurtzweilen abbrechen.

Abt Ruodman nahm hierbey Anlaß,neue Klägdenbeydem KavferIhne«wider sie zuführen; deßwegen der Kayser Sandratum mit einem Ge-w-rd rmwalts-Brtefnach S. Gallen gesendet. Damit dieserseineSach destobesser führen könne,wolle er sich daselbst etttcheTag in geheim aufha!te, ^r °u^.vermeynende,es kenne ihn niemand.Aber der Abt vonMurbach,welcherftndek.damahl zuS. Gallen sich aufgehalten,bat ihn verrathen.DteMönchm

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( 0 ) LcLürä, c. »6.