Viertes Buch.
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«ich frageten Ihr. Maj. wo ist mein NotkeruS L Verstehende ten N- C. G.sehr berühmten Artzet dieses Nahmens, welcher ein S. Gallischer 97z.Mönch war, damahl wegen hohen Alters und vieler Arbeit blind (r),und ohnfern in einem Sessel saß. Nachdem dieser dem Kayser gewiesenwordemlieffen ihn Ihr. Maj. durch ihren Herren Sohn zu sich füh-ren, küffete ihn, und führten ihn der Kayser, und dessen Sohn an derHand,in die innere Theil desClosters. Darüber sagte Notkerus, wieglückselig bin ich Blinder,daß ich heut solche Führer bekomm, derglei-chen keiner jemahl gehabt! Als Otto der jüngere, die Btbliotheck zu-sehen verlängere gestattete ihm der Abt solches mit dem Gcding, ne rnn-rus preecio locum Lc fracres lpoliarer: daß dieser so vornehme Freybeu-ter, dem Closter und den Brüderen nichts entwende. Er nahm etlicheBücher,deren einige er (aufEecardi Anhalten) widerum zugestellet.
Als Hartbert O 969. diß zeitliche gesegnet,ward das Churische Schennis
Bischthuiu dem Htltibold anbefohlen. Diesen begabete der Kayser ^mit grossen Reichtagen und Freyheiten. Alö ihme ein RhetischerEdel-^mann,etliche zu ZizerS ltgende Güter streitig gemachet,inMeynung sel-bige dem Closter Schennts in die Hände zu spielen, hielte der Kayser zuCostantz einen Reichstag,und that den Ausspruch färben Bischvff (s).
Dieser Kayser,welcher ^mor munäi, die Lieblichkeit der Menschen Kanser Ol«benamset wurde, und in Teutschland wenigst x. Bischthümer gestifftethaben soll wurde durch den Todbald(r) seines Scepters; und beyde N ^Bischöffe, Ulrich von Augspurg, undConradvon Costantz, ihres Htr-rav.ten-Stabs beraubet. Die Jesuiten von Bruntraut klagen (u), diesesConradi Gebein seyen in der Costantzischen Reformation weggenom-men worden;döch seye^.e. e 6 O 6 . dessen Haupt aus Böhmen zurückkommen.Jst eine seltsame Begebenheit,daß nach so vielen Jahren, auSso entferntemOrt,von einem Leib allein dasHaupt zurück kommen seynsoll! Conrado ist Gaminolphus im Bischthum nachgefahren, Rud-manni (x) Abts in der Reichenau, wegen Tyrannischer Regierung ab-gesagter Feind (7). An Oktonis 1. statt,regierte dessen Sohn Otto n.welcher dem Cburischen Bischvff Hiltebold,den Köntgl.Hoffzu Chur,so dem Bischoff Hartbert genommen,und dem Kayftrl.Cantzler Lultolf(-) verliehen war,widerum zugestellet (a).
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(r) 6o!cl. Alemsn. r«4. (r) 6uler. Lr Lucelin. klirr, An.cit. (t) LiZoniusmemorsr worruum An. 97z. sr tlernign. Lonrr. An 974.^21-1111. Annzl. A. 97s.^lekclc.p.74. ^»,976. (u) Lslll. 8. psZ. Ijs. (x) kc ib rsmen Uucelino ju<lics:
Lvnü.An. 984. (7) 8rumpl>. V. 11. (r) Iiunccum kiilceboläo conkinäic I,2n§. 67z. b, non mmür conkilur in LlironvIoZi»,
(s) Luler, klirr, x. 109. 110.