Band 
Erster Theil
JPEG-Download
 

5Z6

Helvetischer Kirchen Geschichten

Münster-bau zuStraß«bürg.

ioi;.

Erdichtete

Dona,

kions-.

Chart.

^ durch des Pabsts Schmeichler ausgebreitet worden. Zudem so warlo>4. (q) Bischoffzu Straßburg nicht Wicelius, sondernWernharius(Wernher)GrafzuWtndisch, welcher^.o roio. anselbiges Bischthum kommen,und die von CloLoveo aufgebauete schlech-te höltzerne Domkrrch zu Straßburg, k.e. rois. abbrechen, und daSheutige Münster anfangen lassen,an welchem man fast zoo. Jahr (r)gearbeitet, und welches unter die Wunder der heutigen Welt gezehletwird. Erst ä. e. 1277. (--) den 26.Mey;habe man den ersten Steinzu dem künstlichen durchsichtigen Thuen gelegt, daran man rsz. undam Münster wie es jetzund stehet, 6 ?o.Jahr gebauet habe. Dann daskünstliche Uhrwerck erst L. r 574. vollendet worden.

Der Jesuit LabbeuSsr)will behaupten,es seye von dieser Reise deSKayftrszuverstehen,daS derReichevauische Abt Berno schreibet (u),er seye mit höchstgedachtem Kayser nach Rom kommen; mit ferneremVermelden,der Kayfer habe den Pabst gefraget,warum die Röm.Kirchnicht,gleich anderen Kirchen,in der Meß die ir. Glaubens Articuler-zehle? Deme der Pabst geantwortet, solches seye unnöthig gewesen,weilen die Röm. Kirch bißdahtn in keine Glaubens-Jrrthum gefal-len seye Doch liesse sich der Pabst bereden, und ruckete das Symbo-lum tu den Römischen Meß-Lanon; Baronius tau es nicht verdauen,daß solches auf Ansinnen des Kaysers,eines Leyen geschehen.

Wernher Btschoff zu Straßburg, und dessen Bruder Rathbod,Grafzu Wtndlsch undMeuburgim Ergäu, und Landgraf im obere»Eisaß, deren Sitz zu Enfishetm war, verbunden (v) sich mit Gerhard,sich Hr Graf in Ober Lothringen, einem Sohn Graf Dietrichen, dessenvenKaM - Schwester Jta mit Rathbod vermählet war. Graf Gerhard könteseinen bösen Willen gegen den Kavser nicht verbeten, und wurde ausKayftrl. Befehl,durch Gottfried Graf in Unter-Lothringen, vertrie-ben (x). Wernher und Rathbod hielten sich so M, daß man ihnennichts anmerckte, und gtengen ledig aus.

Closierbaü Diese Brüder sind die Urheber des ClosterS Mure.Ein Schmeich.zu Mure ler beschreibet die Sach also (7): „Radepoto Graf zu Habspurg hatte„bey Mure die Herrschaffr völlig unter seinem Gewalt, und vergabete„solche ftinerGemahliU/Hertzogm Jdda zumHeyrathgut.DiesegottS-

förch-

(c>) LuilimLN. IgzbstiUfA. paZ. izo Ib. psg. >;r. (>) ttLkn. prg.

l.ang. p. ic>. ?in. 106;. X^ernerum tl. I'empli NruAurL co^o-

niäem impoluiile. (c) <üonc>!, ojiere. tristem V-rö«», -/s z6z. con-

tcnstir, kernonem st,. »o i4-^omX suiü'e. (u) cap. r. ste Omc. (v) "vschust.i 4 i!t. k^tic. cir. (x) 5 i°eberr> .'Xu. 1014. lest tstcrmsn. Conrr. ^n. >017.5 p^rr. ttetver. p. 420,

IS!?.

Bijcholf

Wcruher

verbindet

berath-

schlaget.