Viertes Buch.
56-
wegen l'esse der Kayser,durchEberardGrafzuNellen-urg, welchen kkN. C. G».nach Rom abfertigte Gregorium verwahnen,solche Würde abzutret-ten.Aber GregoriuS hatdem Graf(Lang sagt (f) so vernünffrig/a«statt er, wie die folgenden Handlungen mitgeben, soltr gesagt haben) sofrech geantwortet, daß der Kayser, der sich bey dergleichen Anlässe»nicht höchst passionire/wie Lang übermalen schreibt, sondern sanft-müthig gegen seine Beleidiger (§) erzeigt, sich in keine Weitläufftgkeiteinzulassen,zu Ruh begcben.Als Eccard ein Sohn dieses Grasen, vonäd. 1071. (k) Wt zu Retchenau,diß Jahrs nach Rom kam , hat ihnder Pabst nicht allein in die Jnful gewethen,sondern auch ihaie und fti-mn Nachkommenden,den Titel Osksnlöres Lcc1e6ss Komrnse.BeschÜ»tzer derRöm-Kirch, gescheucht; samt der Freyheit in den öffentliche»Provisionen oder Crcutzgangen, unter einem Himmel begleitet zu wer-den, und die Lehen so Abt Rupert vergeben, dem Closterheimfällig er-kennt. * Also trachtete der Pabst sich Freunde zumachen, als welcher(KK) entschlossen war »«ermüdet fortzusetzen, was seine Vorfahren ausseinem EMrachen angehebt.
AlS Kayser Heinrich zu Augsburg war, hatte er bey ffch Ottone«Ertzbischoffzu Trier,Ortonem BtschosszuCostantz,und bestättigete aufderen Begehren,dem Abt Seliger, die Einsidlischcn Freyheiten (»).
GregoriuS trunge auf die Abfchaffuug zweyer seinem Vorgeben 1074.»ach, (heutige paffiontrte Papisten,führen gleichen 8rilum) tmKirchen- ßrvmacherStand im Schwang gehenden Ketzereyender Stmonisten und Nieo- Borwanv-laiten. Durch jene verstünde er,das Ek-und Berkauffen der Münden;durch diese dte Pnester-Ehe. Da doch die JtMnifchen Fürsten geist-und weltliche, den H ldebrand selbst beschuldiget , daß er den Römi-schen Stuhl, per Zimomrcam bserelin occupastst (i), auf SiMVNischeWeise eingenommen, und mitMechttld, MarggrafAzonis Wittweso geheim gewesen, daß sie Reisen mit ihMe gethan,und er Tag undNacht unverschämter weife / in dero Gchoos sich herum ge- PMzwelyer habe (K).Deßwegen sie des pabsts Hur (I) aeirennet worden, Gemein-aber Lang rühmet diese als etne übererefflich gue Rsmisch-Latholl-Wafft mitsche Marggräfin! Hiemit hatte der Pabst kein Abscheuhen weder ab Mechtlide.r. The». Zzz Simo-
(s) pzz. ,029. (ß) viü. ^n.io/k.lr» l-rmkerr. ^ 1074. tnrluiiic ttenfi.cum cum ^rckiep-Ooionieu6,K-»-Lc»^ ccrtckrc (k) K 4 ur. KIcIv. 5 .
pzg. »77. *6rcZor. 7 l.il>. i kpiK. 8r. (kk) Oonklur srmjz I>Inrmrnorum, tre-tu; opibui klrrkiläis i »0. Lpilcoprtibu! pr^ersr, kMr. Ä«cee^ prg. t 6z.)«tilcoräir^ue 6ermsnar,?rincipum m62mmrtu5.Onupkr.Vir, 6reZor. Vll. (ii)ttrrrmrn. Ln. cit. (i) l.rmb. I«77. ik) lcl, /Vn. rc>74. (t) Licku«l.
^0. 1077.