Band 
Erster Theil
JPEG-Download
 

57V_Helvetischer Kirchen-Geschichten_

^ K Simoney noch ab Leichtfertigkeit;fondern suchte durch sein zweyfaches^ 1074 Verbott,die Reiche und Reichthum der Welt an den Röm. Stuhl,und an die Elerisey zubringen,und gedachten Stuhl wider den Gewalt-er Fürsten dieser Welt fest zusetzen. Zu diesem End,hat er dem Kay-ser,nachdem Ihr. Maj allberett den Pabst schrifftlich versichert,die beyHofvorqeloffene Fehler,zuverbefferen (ll),bey Strafdes Banns durch«ineGefandtschafft verbotten künftighin keine Mchen-Aemter, Bisch-thümer Abteyen, rc. zubestellen,sondern solle fiebern Pabß als geistli-chem Oberhaupt üheriaffen.DtePadstl. Abgesandte waren,neben deßKaysers Frau Mutter,so selbiger Zeit in Italien sich ausgehalten, derBtschoff zu Chur, Chum und andere Diese sotten in Deutschland eb-nen Synodum hatten. Der Kaystr begehrte etliche mahl, mit diesenGesandten zureden. Aber sie schlugen solches aus,der Kaystr lasse sichdann wegen begangener Simoney nach den Kirchrn-Gesttzen sbsiraf-sen, und durch diese Gesandte,widerum abfolviren sm). Das Vocha-Heu dieser Bifchössen war,im begehrten Synodo, alle diejenigen Prä-laten, welche ihre Stelle erkaufft haben, zu entsetzen. Aber die Teut-schen Bifthöffe antworteten, sie seyen nicht gewöhnet, einen Synodumaufeinesftembden begehren zuberuffen, der nicht selbst gegenwärtig.Hertzoq Der Pabst liesse auch einen Brief abgeben,«« Rodolff Hertzog in Ale-Rsdvif mannten,aus welchem Brief sich erhellet daßder Pabst unddteserHer-

bat Ver- ihre Rathschlägewider den Kaystr schon zusammen getragen.Dermit dem Pabst gestehet in diestmBrteft,er verspüre bey dem Kaystr nuliam ML-Pabst. levolenri-lm^kein böse- Hertz, doch als der Kaystr mitihm sich HU un-terreden begehret,habe er solches selbigem abgeschlagen, wetten er vor-hin mit idme dem Hertzog sich «sprachen wolle. Deßwegen hat Gre-gorius in diesem Brief begehrt,daß der Hertzog nach Rom komme (n).

Ferner schrieb Gregorius nach Eoßantz an BischoffOttv ur 8imo-«iscam brerebn ele Lcclesta lua penirüs excluklerer,er sollt die SiMVNeyaus seiner Kirch abschaffen. Auch die Priester dahin halten, daß fiekeusch leben. Er verstehet aber durch Keuschheit, nicht dasjenige so inChristi Schul, sondern was vom Antichrist Keuschheit genennet wird.Dann „damalen hatten die Priester ohne Scheuhe Eheweiber,und be-Nirviaiti »haupteten daßfiesolcheö zuthun befügt seyen (o).WelcheS ro§7.Me Ketzk- in einem Mayländifchen Concilio, die Nieoiattische Ketzerey bet t-n». let

(ty Lerrolä» ^n. cir. LvtclüK. (lonUir.; 14. (m) I.,mberr. ^n. cir. (s)

!<abk. Oncil^l'om. X. PSZ-LI. (c>) 8lßon. Ne Rexn. Ir»i. 104s. kr ^venri-«u?: 8aceräores6ermLni» illo remxor« puLlice UR0l«5 ksirebsnr,Sl über«» xrv-ere»b»nr» ücur «»reu LkriÄi«rü,