Viertes Buch.
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den bißherigen Kayserl. Vorrechten tn Päbstl. Wahl, und Bestätlt-N. C. G,gung der Prälaten, nachtheiltge Neuerungen zumachen,deßwegen wt- ^07;.versetzten sich Ihr. Maj. dem Päbstl. Beginnen. Erwürbe aber vvmPabst citirt, In veränderen Fasten-Wochen des io76.Iahrs zu Rom ^zu erscheinen, und wegen Slmoney und anderen Laßeren, (deren viel U hrndurch Mißgönßtge ihme ( 5 ) vorgcworffen worden) sich zu verantwor, Kavser.ten,bey Andräuung des Banns, wofern er ausbleiben werde. Deßwe- Wormsi.gen berußte der Kayser auf den r8. Jenner einen Synodum nach Des Con«Worms;amwortete dem Pabstschrifftlrchzlteffe auch durch dieBisthöf-st dieses Eoneilii,an den Pabst schreiben. Eine alte lang vor der Refor- mM.matton gemachte Abschrifft dieses Briefs, wurde zu Zürich in der Abteyzum Frauen-Münster gefunden, und erstmals gantz von Herr Stum-pfen (§) ans Licht gegeben, darin« die Nahmen der anwesenden Bi-schöffen stehen, ist wegen derFreydeit redens der alten Teutschen lefenS-würdig, und muß ein jeder dem die schlechte Schreibens-Art bekandt,welche felblgerZeit gebraucht worden, sich verwunderen über dieZierltch-keitderRed dieses Conctpisten. Dir Sum dieses Briefs gehet dahin:„Gregorius habe sich wider Recht aufden Röm. Stuhl geschwungen:.cheffelbige» VEaltuug feye nichtdefferals der Eingang. Erführe„gottlose Neuerungen ein, seye 8-Znifer5cKi5mLri8, ein Urheber der„Trennung / dann vormals alles still gewesen, aber durch seine hoch-„müthige Grausamkeit und grausamen Hochmuth, habe erdie gantze„Kirch,Italien,Teutfchland/Franckreich,Spanien zerrissen;den Bt-»-schössen den vom H Geist empfangenen Gewalt benommen, als der»allein diejenigen fürBifchöffe oderPrtester halte,welche durch ihn hier-,.;ugesetzt werden, hebe aber also den Unterscheid-er Webern amLeih»Christi anstund richte den Nahmen Christi zu Grund. Seye st unsin-nig daß er allen Gewalt zu bilden und zu lösen,ansich reiße. Habe bey»nahem die gantze Kirch über den Haussen gestoßen; zweymahl eidlich».verfprochen.das Pabstthum nicht anzunehmen,und bey der Wahl Nt-„colat n. daß einjewettiger Pabst sich durch den Kayfermüffe bestatii-»gen laffen.Berweifen ihM dteverdächtigeGemeinschafftmtt Mathil-de,die Kirch werde nur durch Weiber geregieret.Weilen er nun so viel„Neuerungen einführe und st ärgerlich lebe,versagen sie ihm die Gehor-, same welche sie ihme ohne diß nicht schuldig seyen.DtesrrBrtefwurdevon 2,6.ErtzundB<lchöffen unterschrieben,namlichSigftid zuMayntz,
Udo -der Otto zu Trier,Burkard zu Basel,Otto zu Costantz, Bur-
kard
(f) V>a.l.evmLri.(IVronrr.§pir.l.iI).s c.rs-rZ.Norririx.IU.L
rV.4r.i^rcinx.ki.L.8>i r68. opis viä.sx. prixerx.