Band 
Erster Theil
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59<r Helvetischer Kircherr-Gefchlchtm

N. C. G.gen(s) Conrad habe anfangs das Closter in das wilde Thal setzen wol-

128;. len durch welches das nahe beyBuchs tn den WaldstäUer-See komm-de Wasser Sumenlausstchabe hernach den bau fortgesetzt auf eine«hohen berg, nächst demjenigen berg, welcher wegen seiner Gestalt^on 8 6 MnLrumcherHanen-overAennenberg genennet worden seye.Bey was Anlaß dieser Ort erwchlet worden seye, mag, wer Fablen lie-bet den Lang selbst aufschlagen. Murer berichtet,daß eine Bärengrubgewesen,da der Fron-Altar stehet (r). Der bau des ClofferS währete?5.Jahr. Sihe ms. Das Closter behielte das Wappen der

Freyherren von Seldenbüren, einen schwartzen Bärenkopf in gelbemFeld. Dieses ClosterS eigenthümliche Besitzung erstrecket sich von einerLanvmarch zuranderen4. Stund, Koffet an Unterwalden, ob und niddem Kernwald, item an die Landschaft der Herren von Bern und Ury.Heinrich Freyherr vonSeldevbüren, welcher e 1092. das S.Bläfisthe Closter mit neuen Stifftungen bereichert, wird für diese-Conrads älteren -rüder gehalten (u).Danntn dieses Closter S.Blästauch nach Hirfchau,und tn das neue Closter Schashauftn war so gros-ser Zulauf, daß man die Gebäue Wetter machm müssen. Viel Grase«und Freyherren waren des Krtegens so müd, daß sie sich in Closter be-geben, darinn sie sich als Schwetnhtrten, Kuchen-und Becker-Junge«-rauchen lassen (x).

m84- Das ohnfern Rheinftlden, im Bischthum Basel liegende Frauen-

Oelsperg. Closter Oelsperg (von welchem man vorgeben,daß selbiges Geländ sich(7) dem Thal Jerusalem gleiche,in welchem der Oelberg gelegen,daherdtß Closter den Nahmen bekommen) hatte dieser Zeit feine ersteAebtisstnFrau Agnes von Morsperg, nachgelassene Wittwe, GrafCadelochs,dessen Herr Vater den Hunnen ä.Q 1200. einen vortresstichen Stegaberhalten, indeme seine Baure« bey Nacht aufder Höhe des beyligen-den Bergs,unterfchiedenltche Feuer angezündet und ausgerussen, Chri-sto leis, Christo leis, Herr Christe erbarm dich unser.

Cadeloch machte guteBeuthen,darvon er viel ins Closter Secktngen ge-gebenmahm auch vor ein neues Closterzubaum,hat aber solches wegenimerwährendenKriegen nicht werckstellig machen können.Doch habe eSCadelochtSohn (abererst tn hohem Alter) gethan dessen Wittwe dienächstgelegnen Adeltchen Töchteren mit sich tnsCloster genommen,unddie Stifft also aufgerichtet,daß alleinAdclich gebohrne allda sollen auf-genoinen werden.Der,Adel schenckte dem Closter sehr viel,und erwehlte

da-

<r) p.876. 5?2rk.ttelv. P. 4 ZS. lr) loc. cir. (u) l-üng. I.cic. (x) Lerrolä.ä.

cit» ^7) üuilim.ttüblp. ^>. > 46 . 41.