_Viertes Buch. _
BtschoffGcbhard mußte endlich von Cvstantz weichen, und selbigeN. C. G,Restdentz seinemNchen- Buhlen Arnoldo überkassen;welcher,wte Pier- ro-4-ckius berichtet diß Bifchthum i L Jahrinngehabt; biß 105. (g).
Aber Mör ch BurkarduS (K) vermeidet,d«ß Arnold poll sliqua mre»ttiris rempsrum.nach etwas Zeit,durch Pabst Clemens m. Bischosszu Ravenna worden. Weilen nun Clemens ^.e.noo. gestorben (i),so k m es nicht sey!,.daß Arnold ir.Jahr B-stboffzu Costantz gewesen.
Wer aber diß Bi chthum machte verwaltet haben,biß Gebhard zu des-sen beständiger Besitzung kommen ist ä.e. 1104. zusehen.
Wie hitzig sich die Päbstler erzetgt,so waren doch allezeit dieser En- Päbfflicheden,auch in Rhetia (lc) mit Nahmen viel Kayserisch-gefinnete. WaS Parthe,den Ar hängeren desKaysers unfälliges begegnet,das rechneten diePäb.waM«»sttsche für Gottes Raach,daßsie den bann verachteten.Jn eknemSom-mer,zerschlüge derStraal den balcke,daraufdaS großCrucifir im Mün-ster zu Basel stunde.Dtß sagte man (Ich seye geschehen, daß sie mildembänntgen Bischoss und PriesterschafftGemeinschafft hätten. Noch grös-strenSchaden wurd derKayserschenParchey zugestattet, durch den hter-aufgefolgeten allgemeinen und so grossemLandsterben,daß etliche Dörf-fer vey nahem ausgestorbev, dann viel machten sich ein Gewissen,daß sieim Päbstischen bann sterben sotten,und verliessen, um Absolution zuer-langen des KayserS Parthey. Pabst Urbanus machte einen Prälatenim Elsaß,Mangold von Lautenbach,den Stiffter und Probst der Chor«Herren-Sttsst zu Marbach, hinter Kaysersberg zu seinem Commiffario(n). Zu diesem verfügte sich in diesen Sterbensiäuffcn vtelAdels,denenlegte er büß auf, und abfolvim sie aus Päbstltcher Vollmacht. Deß-halben ihn Kayser Heinrich als einen Aufwigier fangen liesse (0).
Pabst Urbanus hielte selbst einen Synodum zu Placentz, aufwel'Tynodv«chem sich fast 4OQo.Gelstltche,und mehr alS zoooO.Weltliche eingefun-^„rden. Wegen grossen Zulaufs wurden die Versamlungen unter steyemHimel gehalten In diesem Synodo würd gchandlct,von Aufnehmungder Verbanneten; wider das Berkauffrn der Münden, und wider diePriester Ehestem wider dteLehrBerengarli/welche von diesem Syno-do eine von langerZett offt verdamteKetzerey geneunet,hingegen gelehrt
wird, hudä psni§ 8c vinum , cüm in ^ltsri conlecranrur , non iolüm 6-^ursre, ieä eriam vere Lc ellenrialirer, in corpus 8c iänguinem Oomi-
ni converrsnrur: „Wann Wein und Bkod im H. Abendmahl auf
l. Theil. Dddd dem
(x) prZ, i rs. (k) c»p. 7. (j) krgo Lucetinu» iUrm ^rnoiäl Promotionen»kriso sä^n. m6. refert. (k) Lucelin. än. ro-r. (l) Lertolö. /Vu. 10-4. (njSerroiU. (o) lii. X». >»-x. öc ro-L.