62 s _ 5 ?elvetischer KirchenGeschichten
N. C. G. Untersuchung ins Feuer zuwerffen, und anstatt eines Widerruf desrira. Atbanasit Symbvlumzulesen. Nachdem solches geschehen, ist er in S.Medardi Closter verschlossen aberdurch den Päbstlichen Nuntium wt-derum los gelüsten worden.
DWoff zu GutdoBtschoffzu Genf, war ein bruder Aimonis deS Gmfen inGenf undQenevois,welche Würde ^.Jahre lang bey diesem Haust verblieben.Graf IN Sie nenneten sich zu Latein eomires 6ek,el>nesli,dte Oischöffe aber neu-q-evcvo». ^xtensich Lpjscopos 6ed«nnenfes,und wolterr es nicht gestatten,als jeneanhebten sich Lomires Oebennenles zubetttlen (u).NerBischofflich-gefinneten Vorgeben nach, waren Liese Grafen anfänglich mehrmtchrals Bifchoffliche Beamtete im Land Qsnevois. Doch um sein Ge-flecht zuerhöhen, habe Bischoss Guido seinem bruder, neben väterli-chem Erbgut, nicht nur etliche Schlösser und Dörffee (mit Nahme»Bonmont und Hauteeombe)übergeben, sondern auch alte politischeGe«fchäffte und Verwaltungen, welche der Bischoss in der Stadt Geusge-habt,und habe thu zum Statthalter zu Genfgewachet. Ais aber ft .c. na?. HumbertvonGramo t, anstattW'donlsBischoffworden,wolle er diese Verkommnuß, so Wido mit Atmone getroffen, unnützmachen, vorgebende, weilen sie zu des Bifchthums Nachtheil gereiche,feye Guido selbige aufzurichten, nicht befugt gewesen. Aber der Grafwolte hieran nicht kommen. Doch würd die Streitigkeit o 1124.durch den Ertzblschoff zu Vienne,a!s in dieser Sach ernennetenrum Apoüoiicum verglichen, darvon die Articultn HerrSponsn Gen-stscher Historie zukesen sind.
Pabsser. Nach Rainaldi Chumischen Bischoffs Absterben,fetzte der Kaufetrkgt Miß-tzabin Landulphum Lcarcbsno. Die Chumer sagten, nach damaligennuß/ weaendäbstlerenArt,diese Wahl stye Simonisch.upd erwehlten einen andersChu ni. Bischoss. Landulphmn der vom Bischthum nicht abstehen wolte, undscheiiDisch sichln S.GeöraenSchloß, Lauwiser Gebiets aufhielte, überfielen sierbums. unversthenS in et»erNacht,und schlugen ihn famt zweyenbey sich gehab-ten bruders-söhneu zu tob. Aber die Mavläuder, deren Bischoss loröa-NU8 LOlivro, Qanäulpki naher Verwandter war, rächeten dieseNlord-that,sielen in Veltletn ein, raubten Vieh und anders, steckten hernachdie Dörffer mit Feuer an. DerKetegwähretr7gantzer Jährend).Kavftr Kavser Heinrich war vest eritschloffen.bißan ftinenTod das Kayser-liche Investitur Rechtzubeschtrmen. Aber wie solte ihn Gott beglückethaben,in einem Geschafft, in welchem^ gegen feinen tapferen Vater,-ch so unnatürlich erzeigt hat?Darummußten eben diejenigen,mit wel-che»
(u) 8x00. WL Seaor. n D. 48. (»I Suler. Lbsett x. I r r.